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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. Februar 2017

Gemeinderat: Schneller als gedacht kann Neuordnung der Flächen im Wildpark beginnen

FUSSBALL STATT TENNIS: Für die Umsetzung des Gesamtkonzepts „Neues Fußballstadion im Wildpark“ werden Tennisplätze von der Lärchenallee auf den KIT-Campus verlagert. Foto: Fränkle

FUSSBALL STATT TENNIS: Für die Umsetzung des Gesamtkonzepts „Neues Fußballstadion im Wildpark“ werden Tennisplätze von der Lärchenallee auf den KIT-Campus verlagert. Foto: Fränkle

 

Damit es zu keinen weiteren Verzögerungen auf dem Weg zum Neubau des Fußballstadions im Wildpark kommt, genehmigte der Gemeinderat ohne Aussprache (bei 38 Ja- und drei Nein-Stimmen) überplanmäßige Auszahlungen in Höhe von drei Millionen Euro aus dem laufenden Haushalt.

Benötigt werden die Gelder, um verschiedene Verlagerungsmaßnahmen sofort durchzuführen, die unerlässlich sind für das Umsetzen des Gesamtflächenkonzepts, bei dem neben Stadionneubau ebenso Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit für die Fußballfans eine große Rolle spielen.

Zu den Flächenmaßnahmen gehören auch die Verlegung von Tennisplätzen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) von der Lärchenallee auf den KIT-Campus und die Ertüchtigung der Sportanlagen des Männerturnvereins neben dem Birkenparkplatz, damit dorthin die bisher auf dem „Alten Rasen“ ausgeübten sportlichen Aktivitäten verlegt werden können.

Die Arbeiten sollen bereits in diesem Jahr durchgeführt werden, was bei der Aufstellung des aktuellen Doppelhaushalts 2017/18 zeitlich noch nicht absehbar war, weshalb dafür keine Mittel in den Etat eingestellt worden waren. Erst im vergangenen Oktober konnte mit der Liegenschaftsverwaltung des Landes der Ankauf der unmittelbar an das jetzige Wildparkstadion angrenzenden Flächen notariell beurkundet werden.

Der sogenannte „Alte Rasen“ ist für die Einrichtung eines neuen Trainingsplatzes notwendig, und auf dem Bereich der KIT-Tennisplätze ist ein Hospitality-Parkhaus geplant. Das vom Land eingeräumte Rücktrittsrecht für den Fall, dass die Flächen nicht für einen Stadionbau gebraucht würden, ist inzwischen hinfällig, nachdem die Stadt und der KSC die Verträge für den Neubau des Stadions unterzeichnet haben.
-fis-

 
 

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