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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. Februar 2017

Kombilösung: Mehrere Phasen parallel

ÜBERGANG vom Tunnel in die U-Station Kronenplatz. Foto: KASIG

ÜBERGANG vom Tunnel in die U-Station Kronenplatz. Foto: KASIG

 

Zur Kombilösung geht es bei Aushub, Betonage, Bau voran

Emsiges Treiben unter dem Marktplatz und drum herum. Über das unterirdische Bauwerk Gleisdreieck und die künftige Haltestelle Lammstraße sind zurzeit drei ganz unterschiedliche Bauphasen zu sehen:

Während in der Mitte und im westlichen Teil der Lammstraße noch der Erdaushub läuft, Sand und Kies über die Andienöffnung nach oben auf Lastwagen verladen werden, sind die Arbeiter an der Nahtstelle zwischen Halt und Gleisdreieck bereits dabei, die Sohle zu betonieren. Wenige Meter weiter westlich werden im Gleisdreieck die ersten Wände betoniert, die sich an die vom Kronenplatz kommende Röhre anschließen. Und in der Station Marktplatz wird neben der Wandbetonage auch schon die Galerie mit der Zwischenebene über dem dritten Gleis erkennbar, subsummiert die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung.

Ähnliche Arbeiten stehen auch am Europaplatz an: Während der Aushub noch per Lkw-Transport über die Rampe Richtung Mühlburger Tor abgewickelt wird, laufen im unterirdischen Osten der Haltestelle Vorbereitungen für den Bau des ersten Abschnitts der endgültigen Bodenplatte. Am Kronenplatz wird die Übergangskonstruktion, durch die der Tunnelring aus den sechs Stahlbetontübbingen in die endgültige Stations-Stahlbetonwand übergeht, vorbereitet. Zugleich sind Kombi-Bauer mit der endgültigen Sohle und anschließend auch schon Stationswänden beschäftigt. Und die Röhre erhält Notwege.

Aufgrund gestiegener Temperaturen konnten zuletzt auch diverse oberirdische Arbeiten wieder aufgenommen werden: in der Durlacher Allee etwa und in der Ettlinger Straße. Im Kombibauwerk läuft indes auch bereits der Aushub – mit Entsorgung über den Nordkopf der künftigen unterirdischen Station Ettlinger Tor. Vom Südkopf aus wird ebenfalls die Wand aufgebrochen, die den unterirdischen Haltestellenabschnitt im Kombibauwerk vom Haltestellenabschnitt im Südkopf trennte. Ganz oben auf der „Tunnel über Tunnel“-Konstruktion wird die Decke bewehrt. -red-/-mab-

 
 

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