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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. Februar 2017

Mobilität: „Hier ist die Innovation zu Hause“

AUSGEZEICHNET für ihr Engagement pro Klima und Fitness wurden Karlsruher Arbeitgeber. Foto: MMG

AUSGEZEICHNET für ihr Engagement pro Klima und Fitness wurden Karlsruher Arbeitgeber. Foto: MMG

 

Karlsruher Arbeitgeber bei „Mobil.Pro.Fit“ zertifiziert / Bundesministerium lobt

Vier Wirtschafts- und Wissenschaftsakteure aus der Fächerstadt demonstrieren, wie man mit modernem Mobilitätsmanagement das Klima schützt und zugleich für hohe Zufriedenheit bei den Beschäftigten sorgt. Sie nahmen an der zweiten Projektrunde des landesweiten Modellprojekts „Mobil.Pro.Fit“ teil. Gefördert wurde die Aktion vom Bundesumweltministerium.

Karlsruhe ist eine von acht Regionen, die an dem Projekt teilnimmt. Zu den zertifizierten Unternehmen und Einrichtungen zählen: Fiducia & GAD IT AG, Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Verkehrsbetriebe Karlsruhe – hinzu kommt aus Stuttgart die Celesio AG. Im Haus Solms nahmen deren Vertreter kürzlich die Zertifikate entgegen.

Voll des Lobes für das gezeigte Engagement war Bürgermeister Michael Obert. „Ballungsräume werden langfristig nur erfolgreich sein, wenn sie die Fragen der Mobilität lösen. Karlsruhe ist im Bereich des Carsharings und des Radverkehrs ganz weit vorne. Darauf sind wir stolz und das wollen wir weiter ausbauen, auch im Sektor Elektromobilität“, so Obert, der daran erinnerte, dass die genialen Erfinder, die die Welt auf Räder gestellt haben - Benz und Drais - aus der badischen Residenz stammen. Zudem verwies er auf Drais‘ Pionierfahrt 1817 mit dem Ur-Rad (Draisine), die sich aktuell zum 200. Male jährt und entsprechend zelebriert wird. Dankesworte für alle am Projekt Beteiligten gab es von Rita Schwarzelühr-Sutter, Staatssekretärin im Bundesumweltministerium. „Hier im Südwesten ist die Innovation zu Hause.

Nachhaltige Mobilität muss Schule machen. Es finden sich viele innovative Ansätze. Man denke nur an das Erfolgsmodell Karlsruher ÖPNV.“ Carsharing – Karlsruhe hat proportional zur Einwohnerzahl die meisten Nutzer in Deutschland – nannte sie ein Leuchtturmprojekt. Thomas Horlohe (Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg) überbrachte die Grüße der Landesregierung und „zog seinen Hut“ vor den Arbeitgebern, die den Aufwand der 61 Maßnahmen nicht gescheut haben. Hierzu zählen unter anderem die Förderung von Dienstfahrrädern, Ladestationen für E-Bikes, Fahrgemeinschaftsservice, Einrichtung eines Mobilitätsportals, Carsharing-Stellplätze, Bezuschussung von ÖPNV-Jahreskarten. -voko-

 
 

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