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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. Februar 2017

Kampfmittelbeseitigung: Verdacht auf Blindgänger

 

Mögliche Entschärfung am 5. März / Evakuierungsgebiet

Bodensondierungen für den Bau einer Fernwärmeleitung ergaben den dringenden Verdacht, dass bei der Anschlussstelle Karlsruhe-Durlach der Autobahn 5 ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Erde liegt. Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, dann legt der Kampfmittelbeseitigungsdienst die Bombe frei und entschärft sie.

Die Entschärfung ist für Sonntag, 5. März, vorgesehen. Um eine Gefährdung der Menschen in umliegenden Gebieten auszuschließen, wurde ein Bereich festgelegt, in dem sich ab 10 Uhr am fraglichen Tag keine Personen aufhalten dürfen. Dieser Bereich umfasst Dornwald- und Untermühlsiedlung - einschließlich der Kleingärten - sowie die Kleingartenanlage an der Elfmorgenbruchstraße westlich der Autobahn.

Wann dieses Gebiet wieder betreten werden kann, hängt von der Dauer der Entschärfung ab. Diese ist für 14 Uhr vorgesehen. Die Polizei ist am 5. März im Evakuierungsbereich verstärkt präsent. Für diejenigen, die für den tag keine Ausflüge oder Besuche planen, richtet die Stadt die Turnhalle der Pestalozzischule, Christofstraße 23, als vorübergehenden Aufenthaltsort ein. Dort können Bewohner der betroffenen Gebiete während der Evakuierung Quartier finden. Sie sollten aber daran denken, dringend benötigte Medikamente, Verpflegung, Babynahrung und dergleichen mitzunehmen.

Wer seine Wohnung nicht selbstständig verlassen kann und auf Transport oder Betreuung vor Ort angewiesen ist, sollte sich umgehend – möglichst bis zum 24. Februar – telefonisch unter 133-3333 (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr) an die Stadt Karlsruhe wenden. Unter dieser Nummer ist die Stadt auch am Sonntag, 5. März, im Zeitraum der Entschärfung für wichtige Fragen und Anliegen zu erreichen. Informiert werden die etwa 1500 betroffenen Menschen auch durch Faltblätter und die Bürgervereine.

Die Züge der Deutschen Bahn fahren am Entschärfungstag wie gewohnt. Diejenigen, die mit dem Auto auf der A 5 oder im Osten der Fächerstadt unterwegs sind, müssen sich aber ebenso auf Einschränkungen einstellen wie die Nutzer von Straßen- und Stadtbahnen. Die zuständigen Stellen erarbeiten derzeit die Pläne für Sperrungen und Umleitungen. -trö-

Aktuelle Informationen im Internet: www.karlsruhe.de/bombenverdacht

 
 

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