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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 19. Januar 2018

Stadtplanung: Beteiligungsprozess zum Rahmenplan “Oberer Säuterich“

Mit einem moderierten Beteiligungsprozess begleitet die Stadt die Erarbeitung des Rahmenplans “Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue. Ziel ist, die Politik, örtliche Vereine und Verbände, Eigentümer, Anwohner sowie weitere Schlüsselpersonen einzubinden, wie auch die am künftigen Wohngebiet interessierten Bauwilligen. Damit wird der 2016 begonnene öffentliche Dialog fortgeführt.

Hier zeigte insbesondere das Bürgerforum Durlach-Aue Mitte Oktober 2017, dass sich viele noch zu wenig informiert und beteiligt fühlen. Hinterfragt wurde die Wohndichte. Auch zur Erschließung des Gebietes gab es Befürchtungen. Damals hatte Stadtplanungsamtsleiterin Prof. Dr. Anke Karmann-Woessner eine weitere Beteiligung der Öffentlichkeit zugesagt. Der Beteiligungsprozess ist mehrstufig aufgebaut. Zunächst  werden für die weitere Arbeit am Rahmenplan alle planerischen Aspekte sowie die unterschiedlichen Belange für alle Beteiligten aufbereitet. Dazu wird die Stadt mit verschiedenen Gruppierungen sprechen.

Gezielt angeschrieben werden hierfür in den nächsten Wochen alle Eigentümer des Areals, Bürgervereine oder auch andere örtliche Gruppierungen. In den Dialog kommen möchte die Stadt zudem mit der ans Gebiet angrenzenden Anwohnerschaft sowie mit Menschen, die sich als Bauwillige für das Wohngebiet interessieren. In einer für Frühjahr geplanten öffentlichen Veranstaltung werden die Erkenntnisse aus den Gesprächsrunden und der weitere Ablauf des Beteiligungsverfahrens vorgestellt. Vorgesehen ist zudem die Bildung eines Begleitgremiums.

Die zweite Phase schließt sich bis Sommer  mit Rückkoppelung an die Öffentlichkeit und konkreter Arbeit am Rahmenplan an. In den beiden zurückliegenden Jahren hat die Stadt ein konkurrierendes Entwurfsverfahren - unter Einbeziehung der Öffentlichkeit – durchgeführt. Intention war, Planungsansätze für das künftige Wohnbaugebiet „Oberer Säuterich“ zu bekommen. Die rund 13,5 Hektar große Fläche ist bevorzugt für mehrgeschossige Gebäude – auch bezahlbarem Wohnungsbau – vorgesehen.  Seinen Entwurf  hat das Siegerteam - K9 Architekten mit faktorgruen Landschaftsarchitekten und ModusConsult Verkehrsplanung - mittlerweile  entsprechend der Jury-Empfehlungen weiterentwickelt.  -rie-

 
 

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