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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 19. Januar 2018

Volkswohnung: Mieterbefragung zeigt Zufriedenheit

Mit rund 13.000 Mietwohnungen ist die Volkswohnung (VoWo) die größte Vermieterin in Karlsruhe. Um zu erfahren, wie zufrieden die Bewohnerschaft mit dem als bezahlbar und hochwertig angebotenen Mietraum ist, initiierte die Genossenschaft im Herbst 2017 – zum dritten Mal nach 2012 und 2015 – eine repräsentative Befragung.

Das wichtigste Ergebnis der über 1.500 Telefoninterviews: 78 Prozent der Mieterinnen und Mieter sind insgesamt sehr zufrieden oder zufrieden, ebenso viele Haushalte sind es mit ihrer aktuellen Wohnungssituation.

Als positiv werden auch stabile Nachbarschaftsverhältnisse in den Quartieren des städtischen Immobilienunternehmens beurteilt. Zudem bewerten drei Viertel der Befragten das Preis-Leistungs-Verhältnis als angemessen oder günstig. Die durchschnittliche Nettokaltmiete über den Gesamtbestand liegt bei 5,92 Euro pro Quadratmeter (31.12.2017). Gezielt wurde auch nach dem im August 2016 eröffneten Service-Center gefragt. 32 Prozent der Mieter hatten bereits Kontakt zum Service-Center. Mit der Erreichbarkeit (78 Prozent), Freundlichkeit (89), Kompetenz (78), Reaktionszeit (77) und Bearbeitungsdauer (77 Prozent) waren sie zufrieden bis sehr zufrieden.

Kritik wurde hinsichtlich der Sauberkeit der Treppenhäuser oder Eingangsbereiche geäußert. „Hier haben wir ebenso Handlungsbedarf wie bei der Sauberkeit und dem Zustand der Müllplätze: Denn nur 46 Prozent der Befragten äußersten sich zufrieden bis sehr zufrieden – im Vergleich zu 2015 sind das vier Prozent weniger“, so Reiner Kuklinski, VoWo-Geschäftsführer. Mit dem Ergebnis von Modernisierungsmaßnahmen sind 82 Prozent zufrieden bis sehr zufrieden. „Das freut uns sehr, denn wir investieren seit Jahren in unsere Gebäude, um die Energieeffizienz zu verbessern und die Wohnqualität zu steigern“, betont Kuklinski. 74 Prozent der Befragten sind zufrieden bis sehr zufrieden mit dem Ablauf, 82 Prozent zufrieden bis sehr zufrieden mit dem Resultat der Modernisierungsarbeiten.

Ein überraschendes Ergebnis stellt das geringe Interesse – lediglich zwölf Prozent – an CarSharing-Angeboten dar. Kuklinski: „Das ist sicher auch darauf zurückzuführen, dass die großen Wohngebiete der Volkswohnung gut an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen sind.“ -red-

 
 

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