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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. Januar 2018

Gemeinderat: Mehr Stau - mehr ÖPNV?

CDU fordert Konzept für Rheinbrückensanierung

Die Rheinbrücke muss ab Mitte 2018 saniert werden - und das werden nicht nur Berufspendler zu spüren bekommen. Bis Ende 2019 sollen die Arbeiten dauern, Staus und Ärger sind vorprogrammiert.

Jüngst versuchen sich auch Ortschaften wie Wörth mit ungewöhnlichen Ideen - wie Schranken am Ortseingang - gegen die Blechlawinen zur Wehr zu setzen. "Es muss ein Ersatz-Verkehrskonzept her", führte Thorsten Ehlgötz daher für die CDU-Fraktion im Karlsruher Gemeinderat aus. In einem Antrag forderten die Christdemokraten die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem für die Brücke zuständigen Regierungspräsidium zur Erarbeitung eines Plans auf, der Alternativrouten für den Individual- und Schwerlastverkehr vorsieht, insbesondere für die geplante Vollsperrung an einigen Wochenenden. Auch eine höhere Taktung im ÖPNV sei denkbar - jedoch bereits von den Verkehrsbetrieben geprüft und nicht umsetzbar, wie OB Mentrup erläuterte. "Das sind alles gute Gedanken und das wird auch alles vorbereitet - bloß muss es jemand anderes beantragen als der Karlsruher Gemeinderat, dafür sind wir nicht zuständig", so Mentrup. Ähnlich äußerte sich Micheal Zeh für die SPD-Fraktion. Auch andere Gemeinderatsmitglieder sahen keine Lösung für den CDU-Antrag im Gremium, unterstützten aber viele Punkte. So plädierten die Stadträte Honné (Grüne) und Lancier (KULT) für den dauerhaften Ausbau des ÖPNV über die Brücke. "Wir müssen die 14 Monate so erträglich wie möglich machen", meinten Thomas Hock (FDP) wie Dr. Paul Schmidt (AfD) und verwiesen auf die stark betroffene Wirtschaft. -bea-

 
 

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