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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. Januar 2018

Moschee: Würdevoller und transparenter Bau

Seit den Achtzigern ist Ditib in Karlsruhe aktiv und nach Provisorien in Wieland- und Wolfartsweierer Straße seit 1997 in der oststädtischen Käppelestraße 3 zu finden.

Schon der umgewandelte Fabrikbau ist zentrale Anlaufstelle für das Gros hiesiger Muslime und Neuankömmlinge. Nach vergeblicher Suche einer Alternative soll ebenda eine neue, repräsentative Moschee entstehen: auf einer Grundfläche von zirka 2000 Quadratmetern, samt 17 Meter hoher Kuppel und 35 Meter hohem Minarett. Nach Art und Maß der Nutzung baurechtlich zulässig wie existente Büro- und (höhere) Kirchtürme. Mit Keller samt Tiefgarage, Gebetsräumen im 1. und (plus Kinderbetreuung) 2. Stock, Jugendzentrum unter dem Dach. Der rituelle Teil soll nur 20 Prozent der wie bisher auch als Gemeindezentrum für breites soziales Engagement fungierenden Moschee ausmachen. Sobald Ditib Karlsruhe den Bauantrag bei der Stadtverwaltung eingereicht und diese ihn genehmigt hat, soll der Bau, so hofft der Bauherr, ab Mitte 2018 bis 2020 realisiert werden. Mit viel Glas zur Straße hin: Zeichen der Transparenz, wie es das Bundesverfassungsgericht prägt. -mab-

 
 

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