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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. Januar 2018

Sicherheit: Für Straßenfastnacht gut gerüstet

TREU ZU KARLSRUHE und seiner Straßenfastnacht stehen viele Musiktruppen wie diese, weitere Narren zu Fuß und auf Umzugswagen. Foto: Fränkle

TREU ZU KARLSRUHE und seiner Straßenfastnacht stehen viele Musiktruppen wie diese, weitere Narren zu Fuß und auf Umzugswagen. Foto: Fränkle

 

Stadt und Polizeipräsidium setzen auf Sicherheitskonzepte, Jugendschutz, Prävention

Die Narrenschar soll unbeschwert Fastnacht feiern - gerade bei den Traditions-Umzügen in Grötzingen am kommenden Sonntag, 28. Januar, Durlach (Sonntag, 11. Februar) und Karlsruhe (Dienstag, 13. Februar). Dazu haben sich Veranstalter, Stadt und Polizeipräsidium gut koordiniert aufgestellt und organisatorische Vorbereitungen für alle denkbaren Einsatzlagen getroffen.

Die bewährten, weiter optimierten Sicherheitskonzepte werden 2018 fortgeschrieben und alle Veranstaltungen von den Dienststellen eng begleitet - für einen möglichst reibungslosen Ablauf. Um die Sessions-Höhepunkte zu sichern. Prävention spielt wie der Jugendschutz auch wieder eine besondere Rolle.

Bei den Umzügen kommen unter anderem die mit Beachflags gekennzeichneten SOS-Stationen erneut zum Einsatz. Zudem verschiedene Sperren - zum Schutz aller Beteiligten. Flyer mit Sicherheits- und Verhaltenstipps liegen schon in den Bürgerbüros aus. Auch Zugakteure werden entsprechend informiert. Für medizinische Notfälle gibt es bei allen Umzügen ein Medical Center als Erstversorgungsstelle.

Ebenfalls wie bei Vorjahresveranstaltungen ist die Polizei so präsent, dass sie das Sicherheitsgefühl stärken und stets angemessen reagieren kann. Mit zusätzlichen Interventionseinheiten schreiten die Kräfte bei sich anbahnenden Störungen und konfliktträchtigen Situationen frühzeitig und in gebotener Konsequenz ein. Neben uniformierter Polizei sorgen zivil Gekleidete und Videoüberwachung (an neuralgischen Punkten) für Sicherheit. Der städtische Kommunale Ordnungsdienst ist ebenfalls in enger Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Präventionsprojekt Jugendschutz präsent. Letzteres klärt seit 2006 bei allen Großveranstaltungen des Jahres mit Außenteams aus Polizei, Hilfsorganisationen und sozialen Einrichtungen auf. Sie kontaktieren und sensibilisieren Jugendliche, allein im gesamten vorigen Jahr knapp 3000, geben sie in Obhut, wenn nötig. Erwachsene sind aufgerufen, verantwortungsbewusstes Verhalten zu vermitteln.

Übermäßiger Alkoholkonsum ist häufig Auslöser von Aggressionen, zugleich werden stark Alkoholisierte leichter Opfer von Straftaten. Der Appell an alle lautet, zum friedlichen Gelingen und Fortbestand der Veranstaltungen beizutragen. Die Hauptaufmerksamkeit sollte der beliebten Brauchtumspflege gelten. Wie genau sich das närrische (Umzugs-)Treiben gestalten soll, wird bei der Pressekonferenz des Festausschusses Karlsruher Fastnacht am heutigen Freitag erläutert (Bericht folgt nächste Ausgabe). -mab-

 
 

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