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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 9. Februar 2018

Wirtschaftsstiftung: Preise für fünf Schulen

DIE KARLSRUHER PREISTRÄGER vom Goethe-Gymnasium und dem Max-Planck-Gymnasiums erhielten die Prämien von Sparkassendirektor Sesemann (2.v.l.) und EB Luczak-Schwarz. Foto Fränkle

DIE KARLSRUHER PREISTRÄGER vom Goethe-Gymnasium und dem Max-Planck-Gymnasiums erhielten die Prämien von Sparkassendirektor Sesemann (2.v.l.) und EB Luczak-Schwarz. Foto Fränkle

 

Finanzspritze für Projekte

Mit einer Finanzspritze von jeweils 500 Euro unterstützt die Wirtschaftsstiftung auch in diesem Jahr fünf Schulen in der TechnologieRegion Karlsruhe, die im laufenden Schuljahr Projekte zur Berufsorientierung oder zu wirtschaftlichen oder naturwissenschaftlich-technischen Fragestellungen durchführen.

Insgesamt gingen 28 Bewerbungen aus 24 Schulen ein, die Siegerinnen und Sieger konnten am Montag dieser Woche in den Räumen der Sparkasse Karlsruhe am Europaplatz ihre Projekte selbst vorstellen. Sparkassendirektor Marc Sesemann war von den „sehr eindrucksvollen Präsentationen“ der Schülerinnen und Schüler angetan und Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz, die Schirmherrin der Wirtschaftsstiftung, machte den Preisträgern deutlich, wie wichtig sie für die Zukunft eines Landes sind, das wenig Bodenschätze habe und deshalb auf kluge Köpfe setze.

Vielfältige Themen

Kluge Köpfe wie die fünf Schülerinnen der Klasse 11 des Karlsruher Goethe-Gymnasiums, die den „Girls go MINT“-Kongress auf die Beine stellen, um für Ausbildungen im MINT-Bereich zu werben. Der zweite Prämienscheck ging in das Projekt „Seminarkurs Theoprax“ des Max Planck-Gymnasiums Karlsruhe. Hier praktizieren 27 Elftklässler in sechs Gruppen Projektmanagement im Rahmen von Firmenaufträgen, die über das Fraunhofer Institut vermittelt werden. Die Themen reichen von der Restaurierung eines Schweißgleichrichters bis zu Überlegungen, mit Hightech den Klimawandel zu stoppen.

Für besseres Wohlfühlklima in den Pausen sorgen Schüler der Klasse 6 bis 9 der Franz-Josef-Mone Schule Bad Schönborn, einem sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderpunkt Lernen. Mit ihrem Pausenverkauf von Essen und Getränken lernen sie, zu kalkulieren und Verantwortung zu übernehmen. Prämiert wurden auch Schüler des Edith-Stein-Gymnasiums Bretten, die einen smarten Becher konstruieren, der Informationen zu Inhalt und Temperatur selbst erfasst und etwa in Seniorenheimen eingesetzt werden könnte. Bereits erfolgreich im Einsatz ist der am Heisenberg-Gymnasium in Bruchsal für den „Girls Day“ entwickelte Technik-Parcours. -fis-

 
 

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