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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 9. März 2018

Bundesverdienstkreuz: Menschenrechte für Geflüchtete

DAS BUNDESVERDIENSTKREUZ bekommt Dankwart von Loeper von Gisela Splett angeheftet. Im Hintergrund OB Mentrup. Foto: Bastian

DAS BUNDESVERDIENSTKREUZ bekommt Dankwart von Loeper von Gisela Splett angeheftet. Im Hintergrund OB Mentrup. Foto: Bastian

 

Dankwart von Loeper erhielt für „unschätzbaren Dienst“ Bundesverdienstkreuz am Bande

„Ich empfinde es immer als persönlichen Schatz, mit Ihnen befreundet zu sein“, beglückwünschte OB Dr. Frank Mentrup den Menschen, der „die Arbeit für Menschenrechte, Völkerverständigung und Integration in Karlsruhe nachhaltig geprägt“, zu seiner Lebensaufgabe gemacht hat: Dankwart von Loeper.

Und am 1. März aus der Hand von Staatssekretärin Dr. Gisela Splett dafür das Bundesverdienstkreuz bekam. Basis dafür, so  Mentrup, sei   der „von Loeper Literaturverlag und die Ariadne Medienagentur“, wo ihr Gründer und Chef „seit Jahrzehnten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Menschenrechts- und Flüchtlingsarbeit“ leistet. Darüber hinaus engagierte er sich ab Ende der achtziger Jahre mit seiner Frau Angelika im Freundeskreis Asyl, erarbeitete mit ihr vielsprachig grundlegende Informationen zu Rechten und Pflichten im Asylverfahren und beriet die Hilfesuchenden.

Ab 1996 baute er als Vorsitzender (heute Vorstandsmitglied) das Menschenrechtszentrum mit auf und erhielt 2006 den Karlsruher Integrationspreis. Unermüdlich während  der  Flüchtlingswelle 2014/15, trug er „viel zur Akzeptanz dieser besonderen Situation bei“, betonte Mentrup. Zudem wirkte von Loeper in der Flüchtlingshilfe Karlsruhe, bei Amnesty International, im Flüchtlingsrat Baden-Württemberg, gründete die Mir Mohammedi Stiftung mit und hilft bei der Pflege der Stolpersteine, ergänzte Splett. Sie dankte für von Loepers „unschätzbaren Dienst an der Gesellschaft“. Der Geehrte dankte Familie und Mitengagierten, hob Medinetz, wo es medizinische Hilfe ohne Bürokratie  gibt, sowie  die Antidiskriminierungsstelle hervor. Für Letztere bat er Stadt und Land um auch künftige Unterstützung. -cal-  

 
 

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