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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 9. März 2018

Jugendkonferenz: Karlsruher Jugend tagte

WAS JUNGE MENSCHEN UMTREIBT, trugen sie bei der Jugendkonferenz vor. Meist für Initiativen und bestimmte Zielgruppen. Im Bürgersaal wirkten auch Gemeinderatsvertreter und BM Lenz mit. Foto: StJA

WAS JUNGE MENSCHEN UMTREIBT, trugen sie bei der Jugendkonferenz vor. Meist für Initiativen und bestimmte Zielgruppen. Im Bürgersaal wirkten auch Gemeinderatsvertreter und BM Lenz mit. Foto: StJA

 

Gut und sicher leben, fahren, kicken, feiern können

Ein neuer Platz für Pfadfinderstamm Calapallo, Verkehr, Freizeit und Freiheit waren einige der vielen am Samstag bei der Karlsruher Jugendkonferenz diskutierten Anliegen und Themen. Im Bürgersaal des Rathauses, wo der Gemeinderat tagt. Stadträtinnen und Stadträte sowie Verwaltungskräfte um Bürgermeister Martin Lenz waren dabei.

Beim Juko-Check am 19. Juli soll geprüft werden, wie weit einzelne Vorhaben gekommen sind, erklärte der Stadtjugendausschuss (StJA) als Veranstalter mit positivem Fazit.

Finn Hampel (Arbeitskreis Karlsruher Schülersprecher, AKS) trug etwa vor, dass der AKS nicht mehr in die Veranstalterrolle bei der jährlichen Abiparty im Schlossgarten gedrängt werden möge. Ein Drittel seines Budgets, 700 Euro, habe der AKS 2017 dem Land für Toiletten gezahlt. Lenz sagte spontan zu, die Stadt werde diese Kosten übernommen. Mit dem Ordnungsamt (OA) soll der AKS die generelle Verantwortung klären. OA-Leiter Björn Weiße sicherte zudem zu, er werde Clubbetreiber auf das Einlassproblem junger Flüchtlinge ansprechen: „Bestimmte Gruppen nicht einzulassen, geht in Karlsruhe nicht.“

Sechs Oberreuter Jugendliche setzten sich für ihren Bolzplatz ein: Tornetze, Zaun, Radständer, Mülleimer, eine Bank. Sie würden bei der Umsetzung helfen und achtgeben, dass alles sauber bleibt. Die anwesenden Stadträtinnen und Stadträte wollen eine Anfrage einreichen. Heiß nicht zu Ende diskutiert wurden unter anderem die als etwa im Verhältnis zum Studi-Ticket zu hoch beklagten Kosten für die Schoolcard. Stark vertreten war das queere Jugendzentrum La ViE. Die 15 jungen Menschen forderten mehr geschlechtsneutrale Toiletten. StJA-Geschäftsführerin Elisabeth Peitzmeier sagte eine Prüfung für Kinder- und Jugendhäuser zu. -red-

 
 

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