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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 9. März 2018

Kombilösung: Zahl der Löcher geht zurück

BETRIEBSAMKEIT: In der Haltestelle Europaplatz stehen Treppenabgänge und Zwischenebene auf dem Plan der Arbeiter. Foto: KASIG

BETRIEBSAMKEIT: In der Haltestelle Europaplatz stehen Treppenabgänge und Zwischenebene auf dem Plan der Arbeiter. Foto: KASIG

 

Schließen von Andienöffnungen zeugt oben vom Baufortschritt der Kombilösung

Die sogenannten Andienöffnungen erfüllen beim Teilprojekt Tunnel für Stadt- und Straßenbahnen der Kombilösung wichtige Aufgaben. Durch die in bestimmten Abständen in der Kaiserstraße und vom Marktplatz Richtung Kongresszentrum als Verbindung von oben nach unten geschaffenen Öffnungen werden die Kombibauer unter Tage mit notwendigen Gerätschaften und Materialien versorgt. Und in umgekehrte Richtung geht das unten ausgehobene Erdreich via Andienöffnung nach oben.

Die Löcher sind für die Passanten oben aber auch ein gutes Barometer für den Fortschritt im unterirdischen Baugeschehen. An den Stellen, an denen die Kombibauer keine Andienöffnung mehr brauchen, weil unten alles soweit erledigt ist, wird diese geschlossen. Und die Zahl dieser Löcher in der Innenstadt ist in den vergangenen Wochen und Monaten deutlich zurückgegangen, immer mehr werden geschlossen. Jüngstes Beispiel dafür ist die Öffnung in der Südwest-Ecke des Europaplatzes. Die ist bereits betoniert. Dort beginnen beauftragte Firmen jetzt mit dem Bau der Luftkanäle für die Rauch-Wärme-Abführung. Gleiches gilt für die Andienöffnung im nordwestlichen Teil des Marktplatzes.

Wie die Karlsruher Schieneninfratruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung mitteilt, wird mit dem Loch am südöstlichen Ende der Karl-Friedrich-Straße jetzt eine weitere Andienöffnung für die Schließung vorbereitet und macht damit laut KASIG „den Weg frei für eine wichtige Etappe beim Straßenbau und der innerstädtischen Verkehrsführung“. Ist die Oberfläche in diesem Bereich erst einmal geschlossen, kann auch noch das restliche Stück der Karl-Friedrich-Straße in den endgültigen straßenbaulichen Zustand versetzt werden und der Verkehr dort wieder rollen.

Unterirdisch macht die Betonage der vorderen Kanten der Bahnsteige in der Haltestelle Lammstraße Fortschritte. Die Haltestelle Kronenplatz steht dagegen bereits vor der Herstellung der Bahnsteigoberflächen. In dieser künftigen U-Station steht nur noch die Fertigung der Fahrgastzugänge Englerstraße/Waldhornstraße Nord auf dem Bauplan. Etwa im April sollen die Arbeiten dazu abgeschlossen sein.
In den Haltestellen Europaplatz, Lammstraße und Marktplatz beherrscht darüber hinaus der Bau von Treppenabgängen, Brücken, von Zwischenebenen, Aufzugsschächten und von Betriebsräumen zurzeit das Geschehen. -red-/-trö-

 
 

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