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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 9. März 2018

Stimmen aus dem Gemeinderat: CDU: Altwerden in Karlsruhe

Karin Wiedemann, Stadträtin CDU-Fraktion

Karin Wiedemann, Stadträtin CDU-Fraktion

 

Karlsruhe ist unbestritten eine der Städte mit der höchsten Lebensqualität in Deutschland. Nicht nur junge Menschen wählen die „Hauptstadt Badens“ aus diesem Grunde mit Freude zu ihrem Lebensmittelpunkt, auch für ältere Menschen ist Karlsruhe ein attraktiver Wohnort.

Als Seniorin oder Senior in Karlsruhe – diese Situation umfasst ein weites Spektrum: von rüstigen Ruheständlern bis hin zu pflegebedürftigen Menschen. Unterschiedliche Lebenssituationen bedingen unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse. In Karlsruhe ist das Forum, das sich als Interessenvertretung der älteren Menschen versteht, der Stadtseniorenrat Karlsruhe e.V. In diesem Jahr begeht er sein 20-jähriges Bestehen. Der Stadtseniorenrat setzt sich zusammen aus Vertretern von Vereinigungen, Einrichtungen und Organisationen, die sich in der Altenhilfe engagieren. Mehrmals pro Jahr berät er mit den Bürgermeistern und Dezernenten der Stadtverwaltung sowie mit Vertretern des Gemeinderates über Schwierigkeiten im Alltag von Senioren und über Lösungsansätze. In Veröffentlichungen informiert der Stadtseniorenrat zudem über Angebote in Karlsruhe speziell für Seniorinnen und Senioren: von den Möglichkeiten, kulturelle oder sportliche Angebote wahrzunehmen oder sich ehrenamtlich zu engagieren, über Erleichterungen im Alltag bis hin zu Informationen zum Lebensabschnitt, in denen Personen sich dem Lebensende nähern. Ganz besonders möchte ich die Jubiläumsausgabe seiner Broschüre „Senioren im Fächer“ empfehlen. Diese und weitere Schriften sind erhältlich zum Beispiel im Seniorenbüro/Pflegestützpunkt der Stadt, Kaiserstraße 235, Telefonnummer 0721/133-5084.

Das Seniorenbüro/Pflegestützpunkt ist die städtische Anlaufstelle für alle Fragen, die sich im Alter stellen und steht allen Interessenten offen: Sei es in Angelegenheiten der Freizeitgestaltung oder bei Auskünften im Falle der Pflegebedürftigkeit. Die Mitarbeiter stehen mit Fachberatern helfend zur Seite.
Angebote für Senioren, den Alltag zu bereichern und zu meistern, gibt es sowohl von städtischer als auch von privater Seite. Gerne ermuntere ich Sie dazu, diese wahrzunehmen oder mitzugestalten. Denn wenngleich schon vieles erreicht ist, so bleibt doch noch einiges zu tun: Ehrenamt und Politik müssen Hand in Hand arbeiten, wenn es etwa darum geht, der Vereinsamung im Alter zu begegnen. Die CDU-Fraktion im Karlsruher Gemeinderat kämpft dafür, dass die Teilhabe am Leben in der Stadtgesellschaft sowohl mit Blick auf die Mobilität als auch im Hinblick auf die Nahversorgung gewährleistet ist. Dies gilt erst recht vor dem Hintergrund der zunehmenden Altersarmut. Wir haben in Karlsruhe zudem einen beachtlichen Fehlbestand an stationären Pflegeplätzen. Die CDU-Fraktion setzt sich nach Kräften dafür ein, dass dieser Bedarf alsbald und möglichst quartiersnah gedeckt werden wird. Hier soll die Stadtverwaltung ein fundiertes Konzept zur Sicherstellung der Pflegeversorgung erarbeiten und zeitnah in die Tat umsetzen. Zudem sind neue Wege zu überlegen: Der Anspruch auf einen Kitaplatz ist mittlerweile gesetzlich verankert. Warum sollte dies nicht auch für den Anspruch auf einen Pflegeplatz gelten?

Karlsruhe ist eine Stadt mit Lebensqualität - in jeder Lebensphase.

Herzlichst Ihre
Karin Wiedemann
Stadträtin CDU-Fraktion

 
 

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