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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 9. März 2018

Umweltausschuss: Kulturgut erhalten

Streuobstwiesenkonzept unterstützt Bewirtschaftung

Grünspecht und Wendehals, Hirschkäfer und Körnerbock: Diese streng geschützten Tierarten suchen sich genau wie viele Spezien ihren Lebensraum mit Vorliebe auf Streuobstwiesen. Pflege und Erhalt dieser Naturgebiete sind nicht nur deshalb ein Anliegen der Stadt Karlsruhe.

In Abstimmung mit Naturschutzverbänden hat die Verwaltung ein Streuobstwiesenkonzept erarbeitet, mit dem sich der Ausschuss für Umwelt und Gesundheit jüngst in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Naturschutzbeirat befasste. Konkret führt der nun vorliegende zweite Teil des Konzepts den Ausbau eines Streuobstnetzwerks sowie die Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit als unterstützende Maßnahmen an, um die traditionelle Bewirtschaftung der Flächen aufrecht zu erhalten.  Zwar bewirtschaftet die Stadt viele Wiesen selbst, eine private Bewirtschaftung ist jedoch mit hohem Arbeitseinsatz verbunden und tendenziell rückläufig.

Deshalb sieht das Konzept  etwa Schnittkurse, Baumpaten oder die tiefere Zusammenarbeit mit der Streuobstinitiative des Stadt- und Landkreises vor. Daneben sollen Projekte mit Integrationsaspekten ausgeweitet werden, etwa streuobstpädagogische Angebote für Flüchtlinge oder Ernteaktionen im Rahmen der beruflichen Wiedereingliederung. Wer Interesse an einem Schnittkurs hat, findet aktuelle Termine auch auf streuobstinitiative.de/veranstaltungen oder karlsruhe.de/stadtgruen bei „Obst und Gartenbau“. -bea-

 
 

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