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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. März 2018

IKEA: Eröffnung im Sommer 2020 geplant

FASSADENOPTIK: IKEA-Chef Ferber und Nicole Schaffelder, IKEA-Projektleiterin für Karlsruhe, auf der Baustelle. Foto: Riedel

FASSADENOPTIK: IKEA-Chef Ferber und Nicole Schaffelder, IKEA-Projektleiterin für Karlsruhe, auf der Baustelle. Foto: Riedel

 

Ab April nimmt die IKEA-Baustelle sichtbar Fahrt auf. „Mit großen Bohrmaschinen werden dann rund tausend Pfähle für die Bodenplatte tief in den gewachsenen Boden hineingerammt“, informierte Johannes Ferber, Geschäftsführer von IKEA Deutschland, beim Vor-Ort-Termin vorige Woche. So gegründet, soll das Gebäude mit zweigeschossiger Verkaufsfläche und drei darüber liegenden Parkebenen zügig in die Höhe wachsen bis zur nun für Sommer 2020 angepeilten Eröffnung.

 „Karlsruhe ist für uns ein sehr wichtiges Projekt“, bekräftigte Ferber. Für den Standort an der Durlacher Allee spreche, dass er schon als Möbelstandort eingeführt sei – und ideal liege: nah an der Innenstadt, sehr gut über öffentlichen Nahverkehr und Autobahn angeschlossen.

Eigentlich wollte IKEA schon Ende 2018 öffnen. Aber die Vorbereitung des Baugrunds zog sich aufgrund aufwändiger Altlasten- und Blindgänger-Untersuchung 14 Monate und damit länger als geplant hin. Zudem erhöhe die Grundstückssituation Zeit- und Kostenvolumen, erklärte Ferber. Ein recht großes Gebäude auf relativ kleinem Areal: Das bedinge eine diffizile Baustellenlogistik, allein für die Erstellung des Rohbaus benötige man daher ein Jahr.

Zudem treibe eine boomende Bauwirtschaft die Preise, und für manche Gewerke seien nicht genügend Angebote zu bekommen. IKEA geht zurzeit von rund 80 Millionen Euro Investitionskosten - ohne Grundstückskauf - für Gebäude plus umgebende Infrastruktur aus. Auf der sicheren Seite fühlt sich IKEA nach Erfahrungen mit dem 2014 eröffneten City-IKEA in Hamburg mit der Annahme, dass 30 Prozent der Kunden ohne Auto kommen (Abstellplätze für Räder: rund 300, für Autos: rund 1300).

Der Karlsruher IKEA bekommt eine besondere Fassade. Ferber: „Wir waren uns klar, dass wir an dieser Stelle den Gestaltungsvorstellungen gerecht werden müssen.“ Das per Wettbewerb entstandene Karlsruher IKEA-Kleid aus offenen Fassadenelementen wurde mittlerweile produktionstechnisch optimiert – und ist als Muster bereits auf der Baustelle zu sehen. -rie-

 
 

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