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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. März 2018

MiRO: Großinspektion läuft exakt nach Plan

Foto: Schönemann

Foto: Schönemann

 

Seit dem 15. Februar sind bei der Großinspektion in der Mineralölraffinerie Oberrhein (MiRO) täglich bis zu 3.300 Arbeitskräfte im Einsatz. Nach Angaben der Werksleitung liefen bislang alle Arbeiten planmäßig und erfreulicherweise wie angestrebt ohne Unfälle ab. In der Woche vor Ostern sollen die Raffinerieanlagen im Werkteil 2 so mit neuem „TÜV-Stempel“ wieder in Betrieb gehen können.

Eine Woche später soll dann auch die Koker-Anlage wieder schwere Rückstände aus der Rohöldestillation in Diesel, Heizöl und Koks umwandeln. Der Austausch der beiden Einsätze, der sogenannten „Coke Drums“, war mit 75 Millionen Euro nicht nur besonders teuer, sondern auch spektakulär: Für den Einbau der in Spanien gefertigten und auf dem Wasserweg angelieferten, je 400 Tonnen schweren Behälter war einer der größten Kräne der Welt im Einsatz (unser Bild). Mehr als 200 Schwerlasttransporte waren nötig, um den Riesen in Einzelteilen anzuliefern. Für den sicheren Stand des 2.000-Tonnen-Ringkrans wurde eigens eine 1,20 Meter starke Bodenplatte angelegt, die auf 218 Bohrpfählen aufliegt. Diese wiederum stecken 18 Meter tief im Boden. Das bislang alles reibungslos läuft, ist nicht zuletzt dem Team zu verdanken, das zwei Jahre lang die enormen Stillstandsaktivitäten geplant hat. -fis-

 
 

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