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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 23. März 2018

Bebauungsplan: Neues Quartier an Wendeschleife

BEBAUUNG AN WENDESCHLEIFE: Am Ortseingang von Wolfartsweier sollen Wohnungen, Kindergarten und Pflegeinrichtung entstehen. Foto: Knopf

BEBAUUNG AN WENDESCHLEIFE: Am Ortseingang von Wolfartsweier sollen Wohnungen, Kindergarten und Pflegeinrichtung entstehen. Foto: Knopf

 

Gebäude für Wohnen, eine Pflege-WG und Kindergarten in Wolfartsweier geplant

Die SÜBA Bauen & Wohnen plant, in der Steinkreuzstraße 14 in Wolfartsweier Wohnbebauung, eine Pflegewohngemeinschaft sowie einen Kindergarten in zwei Bauabschnitten zu errichten. Im Zuge des beschleunigten Verfahrens dazu luden Stadtplanungsamt, Ortsverwaltung, Bauträger und Architekten kürzlich die Bürger zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit in die Begegnungsstätte ein.

Ortsvorsteher Anton Huber betonte bei der Veranstaltung, dass es sich um ein stadtbildprägendes und zukunftsweisendes Projekt an der Eingangssituation des Ortsteils handle. Insgesamt sollen auf dem Areal der früheren Thielicke-Fabrik direkt an der Wendeschleife der Tram-Haltstelle 61 Wohnungen entstehen. Dabei handelt es sich um 5 Ein-, 26 Zwei-, 25 Drei- und 5 Vierzimmerwohnungen. Neben Pflegeeinrichtung und Kindergarten werden eine Arztpraxis und Handel untergebracht. „Wir stellen uns eine durchlässige städtebauliche Struktur vor.

Ihre Anregungen werden dabei in die Planung miteingearbeitet“, betonte Oriana Kraemer (Stadtplanungsamt). Das Planverfahren sehe unter anderem eine weitere Runde vor, bei der erneut Stellungsnahmen der Bürger berücksichtigt werden. Konkret ins Projekt stieg Architektin Sabrina Hauck (Werkgemeinschaft Karlsruhe) ein. So werden Riegelgebäude mit vier Vollgeschossen, Punkthäuser mit drei Staffelgeschossen, der Kindergarten mit zwei Vollgeschossen und Punkthäuser mit zwei Vollgeschossen (alle jeweils plus ein Staffelgeschoss) am Ortseingang entstehen.

„Die Dachflächen werden begrünt, wir möchten wesentliche Baumgruppen erhalten und eine kleinteilige Bebauung realisieren, die sich in die Umgebung einfügt“, so Hauck. Planer Werner Gerhardt betonte, dass das Projekt wegen seines ortsbildprägenden Charakters zuvor im Gestaltungsbeirat erörtert wurde. „Es wird ein Quartier mit hochwertigem Grün und Heckeneingrünung zur Haltestelle hin entstehen“, fügte er hinzu.

In der Diskussion kritisierte eine Bürgerin die aus ihrer Sicht zu geringe Anzahl der PKW-Stellflächen (75 Tiefgarage und 25 öffentliche). Ein weiterer Bürger schlug einen Kreisverkehr vor, um die verkehrliche Situation zu entschärfen. Zudem wurde moniert, dass das Pappelwäldchen geopfert werde. Wenn das Procedere wie geplant verläuft, könnten im Sommer nächsten Jahres die Bagger rollen. -voko-

 
 

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