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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 23. März 2018

EU-Themenpartnerschaften: Agenda zur Mobilität

iq

 

Politischer EU-Austausch zur Mobilität von morgen

Karlsruhe als internationale Mobilitäts-Plattform: Erstmals fand zu den EU-Themenpartnerschaften der Urbanen Agenda kürzlich ein Treffen hochrangiger politischer Vertreter aus ganz Europa statt. Im Rahmen der IT-TRANS hatte OB Dr. Frank Mentrup die Repräsentanten der 22 europäischen Projektpartner eingeladen.

Minister, Bürgermeister, Parlamentsvertretungen sowie die Spitzenvertretungen wie Eurocities, ECF (Europäischer Dachverband zur Radverkehrsförderung) und UITP (Internationaler Verband für öffentliches Verkehrswesen) tauschten sich über Herausforderungen und Potenziale der städtischen Mobilität in Europa aus.
Gastgeberin Karlsruhe ist mit der Tschechische Republik Koordinatorin der EU-Themenpartnerschaft „Partnerschaft Urbane Mobilität“ (PUM). Vor rund einem Jahr war die Partnerschaft zur städtischen Mobilität in Prag geschlossen worden. In den letzten Monaten war auf Arbeitsebene im intensiven Austausch am Entwurf für einen Aktionsplan gearbeitet worden.

OB Mentrup und Koordinationspartner David Koppitz, stellvertretender tschechischer Minister für regionale Entwicklung, betonten, dass ein internationaler Blickwinkel für die Entwicklung einer zukunftsfähigen städtischen Mobilität von großer Bedeutung sei. Das Treffen in Karlsruhe war ein gelungener Auftakt für das Anliegen, den städtischen Interessen auf EU-Ebene Gehör zu verschaffen, waren sich die PUM-Projektpartner denn auch einig. Begrüßt wurden weitere Gespräche mit dem Ziel, verstärkt Einfluss auf die Gestaltung europäischer Mobilitätspolitik zu nehmen. Das Treffen habe gezeigt, wie wichtig der Austausch zum Aktions-Plan auf politischer Ebene sei, so Mentrup. Im Herbst wolle man in die Umsetzungsphase gehen.

Auch in Brüssel hatte Bürgermeister Michael Obert Anfang März PUM bei der Auftaktveranstaltung zu „Starkes Europa – Starke Kommunen“ in der Landesvertretung Baden-Württemberg vorzustellen. Mit der Veranstaltungsreihe will das Land den Fokus auf europapolitische Interessen der Kommunen richten. „Die städtische Mobilität hat für uns einen herausgehobenen Stellenwert. Uns geht es dabei vor allem um Förderung der nachhaltigen Mobilität, also des Rad-, Fuß- und Bahnverkehrs“, so Obert. -rie-

 
 

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