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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 23. März 2018

Gemeinderat: „Bahnüberwege sicher“

GUIDELIGHTS IM BODEN dienen am Mühlburger Tor als optische Warneinrichtung für das Überqueren der Gleise. Foto: Fränkle

GUIDELIGHTS IM BODEN dienen am Mühlburger Tor als optische Warneinrichtung für das Überqueren der Gleise. Foto: Fränkle

 

FDP fordert Sicherheitskonzept nach tödlichen Unfällen

„An den Überwegen und Übergängen von Karlsruher Straßenbahn-Haltestellen besteht ein sehr hoher Sicherheitsstandard“, konstatierte die Stadtverwaltung auf einen Antrag der FDP-Fraktion zur Sicherheit an Bahnanlagen. Thomas Hock erläuterte für die Liberalen, dass seine Fraktion ein neues Sicherheitskonzept aufgrund von zwei tödlichen Unfällen in jüngster Vergangenheit für überfällig halte.

Sowohl das Plenum als auch OB Mentrup vertraten jedoch die Ansicht, dass hiervon kein Erkenntnisgewinn zu erwarten sei. Nachdem 2013 ein 14-Jähriger beim Überqueren der Gleise in der Rheinstrandsiedlung tödlich verletzt wurde, waren alle Bahnübergänge im Straßenbahnnetz der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) auf den Prüfstand gekommen. „Maßnahmen wie Markierung, Beschilderung etc. sind im Wesentlichen längst umgesetzt“, heißt es daher von der Verwaltung. Zudem seien größere Maßnahmen in den Umbau barrierefreier Haltestellen eingeflossen.

In der Erprobung befinden sich derzeit noch sogenannte „Guidelights“ im Boden, die als optische Warneinrichtung am Mühlburger Tor getestet werden. „Damit sind wir allerdings noch nicht ganz zufrieden“, erläuterte Mentrup. Man arbeite an einer Optimierung, bevor die Guidelights an besonderen Gefahrenstellen zum Einsatz kommen können. Auf eine Abstimmung ihres Antrags verzichtete die FDP-Fraktion. -bea-

 
 

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