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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 23. März 2018

Gemeinderat: Fragen und Antworten

DAS RADFAHREN am Berliner Platz überwacht der kommunale Ordnungsdienst, Unfälle sind äußerst selten. Foto: Fränkle

DAS RADFAHREN am Berliner Platz überwacht der kommunale Ordnungsdienst, Unfälle sind äußerst selten. Foto: Fränkle

 

Radwegekonzept

Die Strecke vor den Geschäften am Berliner Platz ist Fußweg. Radfahrende werden über die Englerstraße und den Zirkel umgeleitet. Der kommunale Ordnungsdienst überwacht den Fußweg, auf dem kaum Unfälle passieren. Nach Kombibauende läuft der Radverkehr auf der Fahrbahn. Eine direkte Radroute zwischen Herren- und Sophienstraße ist in Planung erfuhr Jürgen Wenzel (FW) auf seine Anfrage zu einem Radwegekonzept.

Absterben von alten Bäumen

Im Schlossgarten wurden seit dem Winter 2015 genau 22 Bäume gefällt, Habitatbäume gesichert. Alteichen sterben im Hardtwald wegen des fehlenden Grundwasseranschlusses, Schadenserregern und zu warmer Sommer ab, junge Bäume können sich besser anpassen. Es ist kein Zusammenhang, auch nicht bei den Schwankungen des Grundwassers, mit den Baumaßnahmen erkennbar antwortete die Verwaltung den Grünen.

Importstopp nicht relevant

Der chinesische Importstopp von Plastikmüll wirkt sich nicht auf Karlsruhe aus. Mittelfristig können aber auch hiesige Kunststoffabfälle von Marktpreisveränderungen betroffen sein. Karlsruher Abfall aus der Wertstofftonne sortiert die Firma Alba im Rheinhafen. Holz (fünf Prozent), Eisen und Metalle (sieben Prozent) kommen in entsprechende Verwertungen, Papier (27 Prozent), alles Stand 2016, geht in die Papierindustrie, Kunst- und Reststoffe dienen als Ersatzbrennstoffe in Kraft- und Zementwerken. Die dualen Systeme führen Leichtverpackungen einer gesonderten Sortierung und Verwertung zu, in welche entscheiden sie und Alba selbst. Aus den Wertstoffstationen geht das Material auch in entsprechende Verwertungen, die Bruchsaler Firma Suez sortiert und bereitet die Kunststoffe zu Ersatzbrennstoffen auf. Wissen wollte das die FDP.

Leerstand von Gewerbeflächen

In absehbarer Zeit werden private Flächen von bis zu 70.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche für Büro- und etwa 100.000 für Logistiknutzung frei, hieß es auf Anfrage der Grünen. Der Leerstand beträgt für einen flexiblen Markt kritische zwei Prozent, wird sich höchstens auf Normalmaß einpendeln. Die Eigentümer vermieten schnell nach. Preise für gebrauchte Immobilien könnten kurzfristig nachgeben. Die Verwaltung befürwortet eine Umnutzung von Gewerbe- in Wohnflächen nicht und bewertet solche Potentiale nicht. Die Stadt bekundet Ankaufinteressen, aber nicht für Wohnen. -cal- 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

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