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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 23. März 2018

Kombilösung: Betonage bedeutet Fortschritt

MASSARBEIT: Parallel zum Bau der Autotunnelsohle in der Kriegsstraße entstehen Bahntunnelwände zwischen Lamm- und Ritterstraße. Foto: KASIG

MASSARBEIT: Parallel zum Bau der Autotunnelsohle in der Kriegsstraße entstehen Bahntunnelwände zwischen Lamm- und Ritterstraße. Foto: KASIG

 

Oben geht es am Marktplatz voran, unten holen Europaplatz und Ettlinger Tor auf

Der letzte Kran verlässt den Marktplatz: ein Zeichen oberhalb der größten künftigen unterirdischen Haltestelle, dass es mit der Kombilösung vorangeht. Wie deren Bauherrin, die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG), erklärt, folgt dies dem Schließen der Andienöffnungen, durch die Erdreich aus den entstehenden Stationen heraus-, dann Baumaterial für selbige hineinbefördert wurde.

Auf der inzwischen auch betonierten Öffnung in der nordwestlichen Ecke werden noch Abluftkanäle für den Rauch-Wärme-Abzug hergestellt. Dann schließt sich die letzte klaffende Lücke auf dem Marktplatz.

Oberirdisch lässt sich der Baufortschritt für Bahntunnel und Infrastruktur vielerorts beobachten. So hat die Andienöffnung am südöstlichen Ende der Karl-Friedrich-Straße kurz vor deren Einmündung in die Kriegsstraße auch ihren Beton erhalten, um befüllt zu werden. Beiderseits der Kriegsstraße haben die Arbeiter die Gestaltung von Karl-Friedrich- und Ettlinger Straße im Visier. Angestrebt wird, etwa zur Jahresmitte neue Perspektiven für die Verkehrsverhältnisse rund um das Ettlinger Tor zu offenbaren.

Unterirdisch neigt sich der Rohbau dem Ende zu. Wasser- und Stromanschluss der Stadtwerke soll Ende März auch der Europaplatz bekommen, wo Maurer zugleich Betriebsräume der Verkehrsbetriebe schaffen. Während unter dem Marktplatz die vorderen Kanten der Bahnsteige dran sind, sollte diese Woche im Halt Lammstraße die letzte Betonage für die zu den Bahnsteigen führende Fahrgastbrücke erfolgen. Stark aufgeholt beim Rohbau gegenüber den anderen Stationen hat auch der nördliche Teil des Halts Ettlinger Tor. Priorität vor den inzwischen fast vollständig hergestellten endgültigen Stationsaußenwänden hatte der Druckluftvortrieb des Südabzweigs. Nun entstehen in dem Tunnel schon die Notwege. In zwei Stationen läuft der Innenausbau: Kongresszentrum, Durlacher Tor.

Beim Umbau der Kriegsstraße entstehen teils schon Sohle und Wände des Autotunnels. Um den Kanalbau ostwärts fortsetzen sowie zwischen Adlerstraße und Rüppurrer Straße Leitungen zum Freimachen des Baufelds verlegen zu können, sind die Einmündung der südlichen Adler- in die Kriegsstraße und die Rechtsabbieger-Spur in die Rüppurrer Straße bis voraussichtlich 31. März gesperrt. -red-/-mab-

 
 

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