Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 23. März 2018

Städtisches Klinikum: Die mit den leuchtenden Strahleaugen

HAUS I ERÖFFNET: Geschäftsführer Heming, Ministerialrat Dr. Wiehe, Finanzstaatssekretärin Dr. Splett, Aufsichtsratsvorsitzender Stapf, Geschäftsführer Prof. Dr. Hennes (von links). Foto: Fränkle

HAUS I ERÖFFNET: Geschäftsführer Heming, Ministerialrat Dr. Wiehe, Finanzstaatssekretärin Dr. Splett, Aufsichtsratsvorsitzender Stapf, Geschäftsführer Prof. Dr. Hennes (von links). Foto: Fränkle

 

Klinikum Haus I eröffnet / Umzug kann jetzt beginnen

Der Erneuerungsprozess im Städtischen Klinikum hat eine weitere Hürde genommen. Haus I ist fertiggestellt. Mit Schnitten durch ein Sperrband haben es die Geschäftsführer des Krankenhauses, der Aufsichtsratsvorsitzende und weitere Gäste in Betrieb genommen. Jetzt kann der Umzug beginnen.

Das Haus, das nach Fertigstellung fast 50 Millionen Euro gekostet haben wird, ist die neue Heimat für bedeutende Institutionen des Klinikums, die die Patienten in der Regel nicht betreten. Einzug hält dort unter anderem die Klinik-Apotheke. Die jährlich Millionen Medikamente an die Stationen verteilt. Aber und vor allem auch selber Medikamente herstellt, die genau auf die Bedürfnisse der einzelnen Patienten zugeschnitten sind. Dabei müssen – selbstverständlich – die gleichen Hygiene-Bedingungen eingehalten werden wie bei der Pharmazeutischen Industrie.

Das betonte der ärztliche Geschäftsführer, Prof. Dr. Hans-Jürgen Hennes, bei seiner Eröffnungs-Ansprache. Und Hennes meinte, seine wie seines Mit-Geschäftsführers Markus Hemings Augen würden des tollen Termins wegen strahlend leuchten. In das Institutszentrum ziehen auch die Abteilung für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene sowie die Schule für medizinisch-technische Laborassistentinnen (MTL-Schule). Alle Abteilungen sind auf neuestem digitalem Stand der Technik.

Bürgermeister Klaus Stapf, Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums, nannte die Baukosten und freute sich, dass der Rahmen nicht gesprengt wurde. Immerhin, so verglich er die beinahe 50 Millionen Euro, entsprächen sie etwa der Hälfte der städtischen Gewerbesteuereinnahmen in einem guten Jahr oder einem Drittel des Anteils am Einkommenssteueraufkommen. Ohne die Hilfe des Landes sei dies nicht zu stemmen gewesen.

Ministerialrat Dr. Frank Wiehe, Referatsleiter im Landessozialministerium für das Krankenhauswesen, gab den Dank zurück: „Das ist auch unser Krankenhaus.“ Denn das Klinikum als Haus der Maximalversorgung erfülle in der Region Karlsruhe eine bedeutende Funktion für die Gesundheitsversorgung, auch im Sinne der Patienten. Er lobte die bereits eingegangenen Kooperationen, etwa mit der Helios-Klinik für Herzchirurgie und den ViDia-Kliniken und ermunterte dazu, diesen Weg weiterzugehen. -erg-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe