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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 23. März 2018

Straftaten: Kriminalität geht deutlich zurück

Die Kriminalität im Bereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe und in der Fächerstadt selbst geht deutlich zurück. Die Statistik für 2017 zeigt sinkende Fallzahlen und eine höhere Aufklärungsquote gegenüber dem Vorjahr. Von einem „richtig guten Ergebnis“ sprach denn auch Polizeivizepräsident Franz Semling, als er vor kurzem vor den Medien die Bilanz des vergangenen Jahres vorstellte.

Danach ist die Anzahl der in Karlsruhe begangenen Straftaten von 32.000 im Jahr 2016 auf 27.600 im vergangenen Jahr gesunken. Das bedeutet einen Rückgang von 13,1 Prozent. Im Landkreis verringerte sich die Zahl um 5 Prozent, im Polizeipräsidium um 9,3 Prozent. Auch dieser Wert liegt deutlich unter dem Landestrend, der eine Abnahme von 4,8 Prozent aufweist. Gleichzeitig konnten die Beamtinnen und Beamten die Aufklärungsquote des Polizeipräsidiums um 3,8 auf 62 Prozent steigern und damit, so Semling, „einen Zehnjahreshöchstwert“ erreichen.

Große Fortschritte gab es von 2016 auf 2017 vor allem bei der Bekämpfung von Diebstahldelikten. So ging die Zahl der Wohnungseinbrüche in Karlsruhe von 474 auf 345 Fälle oder um 27,2 Prozent zurück. Auf diesem Gebiet setzt die Polizei verstärkt auf Prävention. So sind laut Semling allein in der Stadt 45 Mitarbeiter für die Beratung zu diesem Thema beschäftigt. Die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung ist in der Fächerstadt von 192 auf 168 Fälle oder um 12,5 Prozent zurückgegangen, die in Sachen Körperverletzung von 2.300 auf 2.000 (minus 12,8 Prozent). Die Zahl der Rausgiftdelikte erreichte hingegen 2017 neuen Höchststand. Der Anstieg lag hier bei 6,2 Prozent. -trö-

 
 

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