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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. März 2018

Kombilösung: Das Wesentliche steht an

KÜNFTIGE TREPPE zur Station Europaplatz entsteht. Foto: KASIG

KÜNFTIGE TREPPE zur Station Europaplatz entsteht. Foto: KASIG

 

Die Bauarbeiten am Stadtbahn- und Straßenbahntunnel in der Innenstadt ziehen sich immer mehr in die eigentlichen Röhren und die Haltestellen zurück. Oben sind sie immer weniger sichtbar - ein gutes Zeichen der Konzentration auf das Wesentliche, des Vorankommens.

Vorige Woche Freitag wurde auch auf dem Europaplatz eine weitere Andienöffnung betoniert, erklärte die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung. Das Erdreich ist längst abtransportiert, und alles künftig benötigte Material liefern Lastwagen über die Rampen. Der Rohbau wird dieses Jahr abgeschlossen. Einige wenige Innenwände sind dafür noch zu betonieren, ebenso die Lauftreppenplatten, auf die beim Innenausbau dann die Treppenstufen aufgelegt werden.

In der Haltestelle Kronenplatz werden auf die Schotterbegrenzungswände (vordere Bahnsteigkante) und Zwischenmauern die Bahnsteigplatten aufgelegt. Die Arbeiten an den Fahrgastzugängen Engler-straße / Waldhornstraße Nord neigen sich dem Ende zu. Das handwerklich betriebene Stocken geht weiter: das Aufrauen der Wände, die dann noch einen Graffiti-Schutz erhalten. Am östlichen Ende der künftigen unterirdischen Bahnstrecke (Durlacher Tor) ist das Stocken in den Fahrgastauf- und abgängen sowie auf der Zwischenebene inzwischen bereits abgeschlossen

Beim zweiten Teilprojekt der Kombilösung zum Umbau der Kriegsstraße für oberirdische Gleistrasse und darunterliegenden Autotunnel entstehen gewissermaßen am laufenden Meter zwischen Ritter- und Lammstraße die Abschnitte von Sohle (Boden) und Wände des Tunnels im Baufeld W2. Im östlich daran anschließenden Baufeld wird das nördliche Rampenteil der bereits entfernten Kriegsstraßenbrücke auf Höhe der Lammstraße abgebrochen. In O4 und O3 zwischen Ettlinger Tor und Mendelssohnplatz dauern auf der Südseite die Kanalarbeiten an, denen die Untersuchung auf Kampfmittel folgt, die noch von den Kriegs-Bombarde-ments im Boden stecken könnten. Vergangenen Sonntag war die Ludwig-Erhard-Allee stadtauswärts gesperrt, weil auf Baufeld O1, wo die Sohle-Herstellung beginnt und die seitlichen Spundwände mit Spritzbeton geglättet werden, ein Kran aufzustellen war. -red-/-mab-

 
 

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