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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. März 2018

Kultur: Vision von Rheinstadt

WASSER UND URBANITÄT: Kuratorin Nina Rind (l.), Harald Denecken (3. v. r.), Matthias Maier (daneben) und die Studenten. Foto: Knopf

WASSER UND URBANITÄT: Kuratorin Nina Rind (l.), Harald Denecken (3. v. r.), Matthias Maier (daneben) und die Studenten. Foto: Knopf

 

Das Brunnenmuseum zeigt "Water based urbanism"

Traditionell zum "Tag des Wassers" eröffnete das Wasser- und Brunnenmuseum beim Wasserwerk Durlacher Wald eine Ausstellung. Dort ist jetzt "Water based urbanism" zu sehen - konzipiert von Studentinnen und Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft sowie Kuratorin Nina Rind.

Die Studenten haben sich mit Projekten auseinandergesetzt, die das Leben mit Wasser für Städte neu denken. Im Fokus sind unter anderem schwimmende Siedlungen in den Niederlanden und Dänemark sowie visionäre Konzepte von autarken schwimmenden Städten.

Bei der Vernissage sagte Prof. Matthias Maier, Leiter Geschäftsbereichs Trinkwasser der Stadtwerke: "Wasser ist Leben. Wir haben das Glück in einer Region ohne Wassermangel zu leben. Weltweit sieht die Situation anders aus." So befinden sich im Oberrheingraben rund 45 Millionen Kubikmeter Wasser, vergleichbar mit der Wassermenge des Bodensees. Harald Denecken, Präsident der Europäischen Brunnengesellschaft, Kooperationspartner der Ausstellung, berichtete von seinen Erfahrungen mit Wassermangel als Lehrer in Peru.

Spannend für die Ausstellungsbesucher ist sicherleich das Projekt Rheinstadt. In den 60er Jahren sollte ein Karlsruher Stadtteil am Rhein für 29.000 Menschen entstehen. Die Planungen waren weit gediehen, ehe das Projekt 1970 wegen zu hoher Kosten ad acta gelegt wurde. Dies und weiteres ist bis zum 25. Juli (mittwochs von 15 bis 17 Uhr) im Museum in der Wasserwerkstraße 4 zu sehen. -voko-

 
 

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