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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. März 2018

Mobilität: Neuen Standort bezogen

VBK-VERANTWORTLICHE: Ascan Egerer, Christian Höglmeier, Dr. Alexander Pischon und Projektleiter Benjamin Nothacker (v. l) bei der Eröffnung der neuen Bahnmeisterei im Killesfeld. Foto: Knopf

VBK-VERANTWORTLICHE: Ascan Egerer, Christian Höglmeier, Dr. Alexander Pischon und Projektleiter Benjamin Nothacker (v. l) bei der Eröffnung der neuen Bahnmeisterei im Killesfeld. Foto: Knopf

 

VBK-Bahnmeisterei: Moderne Fahrzeughalle

Feierlich wurde kürzlich die neue Bahnmeisterei der Verkehrsbetriebe (VBK) in der Maybachstraße im Killisfeld eröffnet. Künftig dürfen sich die Mitarbeiter über größere Werkstätten, mehr Lagerflächen für Fahrzeuge und Material, moderne Büros sowie Sozialräume freuen.

Insgesamt beläuft sich die Investition auf rund 13 Millionen Euro auf dem Areal des früheren DB-Brückenbauhofs. Die Eröffnungsfeierlichkeiten bilden gleichzeitig den Abschluss des Umzugs der Bahnmeisterei vom bisherigen, beengten Standort in der Gewigstraße in der Oststadt, die in den vergangenen Monaten hin zum neuen Standort im Gewerbegebiet von Durlach-Aue erfolgte. "Das ist für unsere Infrastruktur ein riesiger Fortschritt. Zudem haben wir deutlich mehr Fläche als bisher zu Verfügung. Von 13.000 Quadratmetern am alten Standort auf 42.000 Quadratmetern, von denen 30.000 Quadratmeter genutzt werden", sagte Alexander Pischon, kaufmännischer Geschäftsführer der VBK, der das neue Areal gemeinsam mit dem technischen VBK-Geschäftsführer Ascan Egerer und Christian Höglmeier, technischer VBK-Prokurist, übergab. Letzterer sprach von einer "wichtigen und richtungsweisenden Entscheidung für die Zukunft" für die VBK und die rund 120 Mitarbeiter der Bahnmeisterei. Viel Lob gab es bei der Feier für die beiden Projektleiter Benjamin Nothacker und Kevin Bittman.

"Ich danke den Projektleitern, dem Team sowie Bauleiter Giuliano Castiglia, die durch ihren Einsatz zum erfolgreichen Abschluss des Projekts gesorgt haben, ebenso den am Bau beteiligten Firmen", so Höglmeier weiter. Bei einem Rundgang informierte Projektleiter Nothacker über die notwendigen Maßnahmen für das Hauptgebäude, die Fahrzeughalle und die Lagerverwaltung. Herzstück des neuen Gebäudekomplexes ist das Hauptgebäude mit Werkstätten, Verwaltungs- sowie Sozial- und Aufenthaltsräume. "Eine Besonderheit ist sicherlich, dass wir im Untergrund mit stützenden Bohrpfählen für die Statik gearbeitet haben. Der sandige Boden hier an der Kinzig-Murg-Rinne macht dies nötig", sagte Nothacker. Zudem arbeitet man komplett mit LED-Beleuchtung, nutzt Geothermie und Photovoltaik. Zur Wärmegewinnung für Heizung und Warmwasser wird die Geothermie-Anlage genutzt, der dazu benötigte Strom wird aus Solarenergie gespeist. Die Energiebetriebskosten sollen dadurch um 50 Prozent gesenkt werden. -voko-

 
 

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