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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. April 2018

Mobilität: Schub für Radverkehr

POTENZIAL: Radfahren hat in der Region Hochkonjunktur. Foto: Fränkle

POTENZIAL: Radfahren hat in der Region Hochkonjunktur. Foto: Fränkle

 

Gute Aussichten für Schnellwege in der Region

In der Rangliste der möglichen Radschnellwege in Baden-Württemberg liegt die Region Mittlerer Oberrhein auf den vorderen Plätzen, informierte jüngst der Regionalverband Mittlerer Oberrhein seinen Planungsausschuss.

Das gehe aus der jetzt neuen Potenzialstudie des Landes hervor, die den ersten Schritt zur Realisierung der Schnellwege darstelle. Im zweiten Schritt erstellen die Regionen für jeden Korridor Machbarkeitsstudien, ehe geplant und gebaut wird.

Nach dem Bewertungsraster der Potenzialstudie erreichen nur drei Korridore die höchste Punktzahl. Davon liegen zwei in der Region: Der eine verläuft von Ettlingen, der andere von Pfinztal nach Karlsruhe. Ebenfalls in der höchsten Kategorie, dem "vordringlichen Bedarf" mit voraussichtlich mehr als 2000 Radfahrern pro Tag, liegt die Verbindung von Karlsruhe über Weingarten nach Bruchsal. In der mittleren Kategorie "potenzielle Radschnellverbindung" mit voraussichtlich mehr als 1500 Radfahrern pro Tag liegen die Korridore von Bühl über Baden-Baden-Oos und Rastatt nach Karlsruhe, von Karlsruhe zum KIT sowie von Karlsruhe über Stutensee nach Bruchsal.

"Das Ergebnis bestätigt, dass unsere Region beste Voraussetzungen für die Einrichtung von Radschnellwegen hat. Darum haben wir bereits letztes Jahr mit den Machbarkeitsstudien begonnen. Im Frühjahr werden alle Korridore der höchsten und mittleren Kategorie in unserem Raum begutachtet und Maßnahmenkonzepte für Radschnellwege erarbeitet", sollen nach Angaben von Verbandsdirektor Gerd Hager die Vorlage der Ergebnisse noch in diesem Jahr an. Ob der Radschnellweg zwischen Pfinztal und Karlsruhe auch in die Pfalz fortgeführt werden kann, werde demnächst der Verband Region Rhein Neckar prüfen. Fördermittel für eine Machbarkeitsstudie habe das Land Rheinland-Pfalz jedenfalls bereits zugesagt. -red-

 

 
 

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