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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. April 2018

Mobilität: Visionen für die grenzüberschreitende Zukunft

RUND 100 GEBIETSVERTRETER tauschten sich im Elsass über grenzüberschreitende Mobilitätsformen aus. Foto: ADEUS

RUND 100 GEBIETSVERTRETER tauschten sich im Elsass über grenzüberschreitende Mobilitätsformen aus. Foto: ADEUS

 

OB Mentrup auf dem Mobilitätsgipfel in Straßburg / Gesamter Oberrheinraum im Visier

Als deutscher Vertreter des PAMINA-Gebiets nahm Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup vor Ostern in Straßburg am "Mobilitätsgipfel: die Diskussion ist eröffnet!" teil.

Rund 100 Gebietsvertreter - Repräsentanten aus der kommunalen, regionalen sowie Landesebene - hatten sich in der Eurometropole über die großen Leitlinien der französischen Mobilitätspolitik in den kommenden Jahren ausgetauscht. Der Mobilitätsgipfel soll, organisiert von der Straßburger Stadtentwicklungsagentur (ADEUS), eine Debatte zur Vision der Zukunft der Mobilität im Großraum Straßburg und darüber hinaus zwischen Mobilitätsakteuren und Entscheidungsträgern anregen.

Auf Einladung der Région Grand Est, des Département du Bas-Rhin, der Eurometropole Straßburg und der Stadt Straßburg hatte OB Mentrup sich für das Oberzentrum Karlsruhe, die TechnologieRegion Karlsruhe sowie den grenzüberschreitenden PAMINA-Raum in die Diskussion eingebracht. Man müsse den gesamten Oberrheinraum als Mobilitätsgebiet betrachten, untermauerte er die Bedeutung der ADEUS-Initiative, welche die Mobilität rund um die vom Verkehrskollaps bedrohte Europastadt Strasbourg großräumig denken möchte - mit Ausstrahlung in die grenzüberschreitende Region und als zentraler Knotenpunkt in Europa.

In der Diskussion lenkte OB Mentrup den Fokus auf die Notwendigkeit von Ausweichstrecken auf der linksrheinischen Seite sowie Querverbindungen. Gerade die Havarie des Tunnelbaus in Rastatt im Sommer 2017 habe gezeigt, dass diese europäische Verkehrsachse dringend eine Redundanzstrecke benötige. Mentrup regte an, hier gemeinsam gute Lösungen gerade für den öffentlichen Nahverkehr und den Schienengütern zu finden. Vor dem Hintergrund der gut funktionierenden Mobilitätsangebote in Karlsruhe und der Region bot er die Expertise Karlsruhes an und freute sich auf einen Erfahrungsaustausch über best practise Beispiele der städtischen, regionalen und überregionalen Mobilität. Der Mobilitätsgipfel wird noch im April mit lokalen Akteuren aus Wirtschaft und Verbandswesen fortgesetzt. -rie-

 
 

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