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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 13. April 2018

Sportlerehrung: Besondere Leistungs- und Strahlkraft

VIELFÄLTIG SCHÖN ERFOLGREICH zeigte sich die Sportfamilie. So ehrte BM Lenz (r.) etwa (v. l.) Weitsprung-Ass Julian Howard, Indiaca-Spielerinnen des TSV Grünwinkel und Tausendsassa Grether. Foto: Fränkle

VIELFÄLTIG SCHÖN ERFOLGREICH zeigte sich die Sportfamilie. So ehrte BM Lenz (r.) etwa (v. l.) Weitsprung-Ass Julian Howard, Indiaca-Spielerinnen des TSV Grünwinkel und Tausendsassa Grether. Foto: Fränkle

INSGESAMT 44 SPORTARTEN wurden für 2017 erzielte besondere sportliche Leistungen gewürdigt. BM Lenz, die stellv. Leiterin des Schul- und Sportamts, Silke Hinken, und deren Mitarbeiterinnen (rechts von ihm) nahmen die Auszeichnungen vor. Foto: Fränkle

INSGESAMT 44 SPORTARTEN wurden für 2017 erzielte besondere sportliche Leistungen gewürdigt. BM Lenz, die stellv. Leiterin des Schul- und Sportamts, Silke Hinken, und deren Mitarbeiterinnen (rechts von ihm) nahmen die Auszeichnungen vor. Foto: Fränkle

 

Sportlerehrung würdigte 200 Athletinnen und Athleten und noch mehr Spitzenresultate

Von Badminton über Gorodki, Judo, Kanurennsport, Karnevalistischen Tanzsport, Leichtathletik, Modellflug, Mountainbike Orienteering und Turnen bis zu Ultimate Frisbee fanden 44 Sportarten Dienstag im Südwerk Anerkennung. Dazu 37 Vereine und vor allem rund 200 Sportlerinnen und Sportler (von 400 geladenen): bei der städtischen Sportlerehrung für 2017 erbrachte besondere sportliche Leistungen.

Trotz Ermunterungen von Moderator Andreas Eisinger stellten sich die in 14 Gruppen Aufgerufenen meist am Ende der Bühne auf. Unter der Leinwand mit passend projizierten Namen. Wenn alle Medaille und Urkunde in Händen hielten, durften sie gemeinsam vortreten und herzlichen Applaus entgegennehmen. Bei den Gehörlosen durch gestreckt wedelnde Hände. Dann war da Strahlen und etwas Stolz im Erinnern zahlreicher Titel und Spitzenplätze. Eine Indiaca-Spielerin ließ sich von Sportverletzung und Krücken nicht aufhalten. Selbstverständlich waren Sportler mit ständigem körperlichem Handicap dabei, Stars unter starken Nachwuchskräften und Senioren gesellig gleich.

Gemäß der Sportförderungsrichtlinien der Stadt brauchte es Welt-, Europa- oder Deutschen Rekord, WM-Teilnahme (und sogar Titelträger gab es), erste bis sechste EM-Plätze, einen Podestrang bei Universiade, Deutschen Meisterschaften oder Pokalen, Süddeutsche Meistertitel oder erste Plätze unter bundesweit allen Junioren für diese Würdigung. Es blieben viele – teils aus nationalen Kadern, Olympiateilnehmer und -hoffnungen, Aufsteiger –, die Sportbürgermeister Martin Lenz und die Leiterin der Abteilung Sport des Schul- und Sportamts, Silke Hinken, ehrten.

Das locker-festliche Zeremoniell bereicherten so ästhetisch wie dynamisch Tänzerinnen der TG Aue als „2late2fastforward“ (heizen als Cheerleader auch dem Zweitliga-Basketball der PSK Lions ein), sowie „Hoch Zwei“: Jonathan Völzer und Luca Glodde schienen als Keulen-Jonglage-Duo die Schwerkraft wirbelnd auszuhebeln.

„Sport verbindet Menschen und stiftet Gemeinsinn“, unterstrich Lenz. Er freute sich, vertraute bekannte Gesichter zum ganz besonderen „Schmuckstück des Sports“ in der „Stadt des erfolgreichen Sports“ wiederzusehen. Und Neue zu entdecken, die ihre Leistungen im laufenden Jahr bestimmt bestätigten. Für seine jahrzehntelangen Verdienste um den Sport erhielt Organisator Gerhard Grether eine Sondermedaille (Bericht folgt). -mab-

 
 

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