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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 13. April 2018

Zweite Rheinbrücke: Verkehrsanbindung an B36 wird geprüft

MIT VIER MÖGLICHEN TRASSENFÜHRUNGEN für die Anbindung des geplanten neuen Rheinübergangs (links) und der B36 (rechts) startet das Regierungspräsidium das Scoping-Verfahren. Grafik RP

MIT VIER MÖGLICHEN TRASSENFÜHRUNGEN für die Anbindung des geplanten neuen Rheinübergangs (links) und der B36 (rechts) startet das Regierungspräsidium das Scoping-Verfahren. Grafik RP

 

Regierungspräsidium startet Scoping-Verfahren für Querspange zur zweiten Rheinbrücke

Nach dem Erlass des Planfeststellungsbeschlusses zur zweiten Rheinbrücke im letzten Jahr wird derzeit an den Planungen für den Bau einer rechtsrheinischen Verbindung (Querspange) zur B 36 bei Karlsruhe-Neureut gearbeitet. Mit der Realisierung der Querspange würde es eine durchgehende überregionale vierstreifige Straßenverbindung zwischen der B 9 bei Jockgrim und der B 36 geben.

Im laufenden Planungsprozess für die Querspange werden alle erforderlichen Untersuchungen durchgeführt und die Unterlagen für das spätere Planfeststellungsverfahren erarbeitet. Die zuständige Planfeststellungsbehörde des Regierungspräsidiums Karlsruhe weist auf die Bedeutung hin, bereits in diesem frühen Stadium mögliche Konflikt- und Problempunkte umfassend zu ermitteln, um die Planung optimieren zu können. Daher werde nun ein sogenanntes Scoping-Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt. Dieses diene grundsätzlich nur der Ermittlung der umweltrelevanten Themen und insbesondere dazu, den Vorhabenträger frühzeitig darüber zu unterrichten, welchen Inhalt, Umfang und welche Detailtiefe die Unterlagen über die Umweltauswirkungen haben müssen. Zusätzlich sollen andere das Projekt betreffende Bedenken oder Anregungen vorgebracht werden können.

.Zu Stellungnahmen aufgerufen sind betroffene Fachbehörden, anerkannte Naturschutzvereinigungen, sonstige Vereinigungen sowie die Öffentlichkeit. Möglich ist eine schriftliche Einreichung bei der Planfeststellungsbehörde. Zudem wird ein öffentlicher Besprechungstermin (Scoping-Termin) stattfinden, bei dem Bedenken und Vorschläge geäußert werden können. Die für das Verfahren vorgelegten Scoping-Unterlagen mit weiteren Infos sind auf der Internetseite www.rp-karlsruhe.de unter folgendem Pfad abrufbar: Bekanntmachungen nach dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung im Zusammenhang mit Planfeststellungsverfahren/ Scopingverfahren B 36 Neubau Querspange 2. Rheinbrücke. -red-

 
 

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