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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. April 2018

Ausbildung: Leistung macht stolz

HERVORRAGENDE ABSOLVENTEN: Die Azubis freuen sich mit Bürgermeister Dr. Albert Käuflein (Mitte) und ihren Ausbildern. Foto: Fränkle

HERVORRAGENDE ABSOLVENTEN: Die Azubis freuen sich mit Bürgermeister Dr. Albert Käuflein (Mitte) und ihren Ausbildern. Foto: Fränkle

 

Von Eisbären und Feuerwachen / Stadt ehrte Azubis

Wer bei einer städtischen Ausbildung an Aktenberge und Paragrafen denkt, der muss umdenken. Wie vielfältig die Ausbildungsberufe bei der Stadt Karlsruhe sind, zeigte sich bei der Ehrung der Auszubildenden am 10. April im Großen Sitzungssaal des Rathauses am Marktplatz. Von der Tierpflegerin bis zum Feuerwehrmann reichte die Palette.

Bürgermeister Dr. Albert Käuflein ehrte 54 Auszubildende, aus elf Berufen, die Ihre Ausbildung mit gut oder sehr gut abgeschlossen haben. „Ihre Leistung macht mich stolz“, so Käuflein. Zwei Drittel aller Azubis haben ein sehr gutes oder gutes Ergebnis erreicht. Drei von ihnen gehören in ihrem Beruf landesweit zu den Besten des Jahrgangs.

Nicole Wiederich ist eine davon. Ihre Ausbildung zur Tierpflegerin hat sie durch sehr gute Leistungen von drei auf zweieinhalb Jahre verkürzt. „Es ist einfach toll, so nah am Tier zu sein“, so die 23-Jährige. Alle drei Monate wechselte sie in der Ausbildung das Revier. Wiederichs jetziges Revier ist der Streichelzoo. „Am besten hat es mir während der Ausbildung bei den Eisbären gefallen, aber zum Lernen ist der Streichelzoo natürlich deutlich ungefährlicher.“ Wie die Mehrheit der städtischen Azubis bleibt sie bei der Stadt und hat einen Anschlussvertrag bekommen. „Ich bin glücklich und stolz auf meine Auszubildenden und gleich zwei von ihnen unter den Jahrgangsbesten zu haben, ist schon etwas ganz besonderes“, sagt Dr. Clemens Becker, der als stellvertretender Zoodirektor die Ausbildung übernommen hat. Neben Wiederich hat auch Torben Frey die Tierpflegerausbildung als Jahrgangsbester bestanden.

Statt hungriger Eisbären, hat Sebastian Benger es mit heulenden Sirenen zu tun. Der frischgebackene Feuerwehrbeamte hat 18 Monate Ausbildung hinter sich. Jetzt lernt er im Wachpraktikum die Feuerwachen der Stadt kennen und ist bei den Einsätzen dabei. „Wenn wir rausfahren und es hart auf hart kommt, kann man helfen und geht danach mit einem guten Gefühl nach Hause“, sagt Benger. Zuvor hatte er eine Ausbildung zum Nutzfahrzeugtechniker abgeschlossen. Eine praktische Ausbildung ist Voraussetzung, um sich bei der Berufsfeuerwehr bewerben zu können. Für den 30-Jährigen stand das Berufsziel früh fest. Mit zwölf Jahren trat er der Jugendfeuerwehr bei. „Es war ein Kindheitstraum“, so Benger. Mit der Ausbildung bei der Stadt Karlsruhe hat sich dieser Traum erfüllt. -ds-

 
 

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