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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. April 2018

Radverkehr: Lastenräder für Rastatt?

FACHGESPRÄCH mit dem Abgeordneten Hentschel (Mitte). Foto: pr

FACHGESPRÄCH mit dem Abgeordneten Hentschel (Mitte). Foto: pr

 

Abgeordneter Hentschel nahm Anregungen mit

Können Lastenräder auch im ländlichen Raum zum umweltfreundlichen Packesel werden? Diese Frage führte den Rastatter Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel am Montag nach Karlsruhe.

Nach Gesprächen mit Johannes Schell vom Stadtplanungsamt, Vorstandsmitglied Manuel Quinting von der Lastenradinitiative „Lastenkarle“ sowie Thomas Hillengas und Martin Gebhardt als Teilnehmer des Lastenradtestes des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) stand für Hentschel fest: Ja, die Erfahrungen aus Karlsruhe liefern Anknüpfungspunkte für Übertragbarkeit.

Um den Einsatz des Lastenrads zu fördern, führte das Stadtplanungsamt 2015 und 2016 die Aktion „Umsteiger gesucht“ durch. Davon inspiriert, wurde die Karlsruher Lastenradinitiative „Lastenkarle“ 2017 gegründet. Quinting, kann sich eine Ausdehnung des „Lastenkarle“ auf Rastatt sehr gut vorstellen. Man müsse nur einen geeigneten Standort und Spendengelder für ein „Rastatter Lastenrad“ finden, ist doch das Angebot der Karlsruher Lastenradinitiative kostenfrei.

Natürlich lassen sich mit Lastenrädern CO-Emissionen vermeiden, waren sich alle einig. Eine Nutzerumfrage zu „Lastenkarle“ bestätigt etwa, dass aktuell bei 55 Prozent aller Ausleihvorgänge Kfz-Fahrten vermieden werden. Auch wenn Karlsruhe sich seit mehreren Jahren sehr erfolgreich für stadtverträgliche Lastenräder einsetzt. „Beim Umsteigerpotenzial ist bestimmt noch viel Luft nach oben“, ist sich Schell vom Stadtpla sicher. Und vielleicht „radelt“ die Lastenrad-Idee ja nun nach Rastatt. -rie-

 
 

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