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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. April 2018

TechnologieRegion: Welcome Center kommt im Sommer

ZUKUNFT IST REGIONAL: Das SWR-Studio Karlsruhe ist wichtiger Bestandteil des Medienstandorts TechnologieRegion. Foto: Fränkle

ZUKUNFT IST REGIONAL: Das SWR-Studio Karlsruhe ist wichtiger Bestandteil des Medienstandorts TechnologieRegion. Foto: Fränkle

 

Einsatz der TechnologieRegion in neuer Struktur trägt Früchte / Kooperationen bei Digitalisierung und Mobilität / Bekenntnis zum Medienstandort

Seit sich die TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) vor einem Jahr von einer GbR zur GmbH umwandelte, hat das Aktionsbündnis von Städten, Landkreisen, Regionalverband, Kammern, Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen zwischen Kurpfalz, Ortenau und Elsass an Fahrt aufgenommen.

Dies zeigte sich jetzt auch auf der jüngsten Sitzung der Regionalkonferenz. Die erste gute Nachricht daraus, die der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wolfgang Grenke als Vorsitzender der Regionalkonferenz den Medien vorstellte, betrifft das von ihm im Januar geforderte Welcome Center. Dieses Zentrum, mit dem die TRK internationale Fachkräfte für die Region gewinnen und ihnen den Start erleichtern will, kann bereits im Sommer in Betrieb gehen. Der Förderbescheid des Landes liegt vor. Dieses Projekt „Hand in Hand erfolgreich auf den Weg gebracht zu haben“, ist für Grenke auch ein Beweis dafür, „dass die neue Struktur der TRK GmbH effektiv ist“.

Weitere Meilensteine für die Außendarstellung der TechnologieRegion, die OB Dr. Frank Mentrup als Vorsitzender des TRK-Aufsichtsrats der Regionalkonferenz präsentierte, sind das inzwischen im Koalitionsvertrag verankerte Forum Recht in Karlsruhe und ein Zentrum des internationalen Verbands für öffentliche Verkehrswesen (UITP). Eines in der Fächerstadt würde dazu beitragen, „aus dem Autoland Baden-Württemberg ein Mobilitätsland zu machen“, betonte Robert W. Huber, UITP-Vizepräsident und Vorsitzender des Außenwirtschaftsausschusses der IHK Karlsruhe. Diesen Wandel will auch das Regionale Digitalisierungzentrum in Bruchsal unterstützen. Für den „Digi Hub Bruchsal-Kraichgau“ gibt es inzwischen ebenfalls grünes Licht von der Landesregierung. Die Zusammenarbeit beim „Digi Hub“ zeigt für TRK-Geschäftsführer Jochen Ehlgötz auf, „wie die TRK und ihre Partner in ihren Schwerpunkten Digitalisierung, Mobilität und Energie erfolgreich Mehrwerte für Unternehmen, Existenzgründer und Wissenschaftseinrichtungen schaffen“.

Eine bessere Verkehrsanbindung an das Nordelsass steht bei der TRK ebenfalls auf der Agenda. Gerade vor dem Hintergrund, jungen Menschen aus dem Elsass (die Jugendarbeitslosigkeit liegt dort über 20 Prozent) den Weg zu einem Ausbildungsplatz auf dieser Seite des Rheins zu erleichtern.

Ein deutliches Bekenntnis zur TechnologieRegion als Medienstandort gab es in der Regionalkonferenz vor dem Hintergrund des 70-jährigen Bestehens des SWR-Studios Karlsruhe. Dessen Leiter Christian Pitschmann zeigte sich auf der Pressekonferenz davon überzeugt, dass „eine starke Region starke Medienhäuser braucht“. Sein Motto „Die Zukunft ist regional“ setzt der SWR dabei im „Blauen Haus“ an der Kriegsstraße in crossmedialer Vernetzung um und baut auf „gute fundierte Berichterstattung, die letztlich Anbieter und Gesellschaft gleichermaßen dient“.

Bei der Staatlichen Kunsthalle als wichtigem weichem Standortfaktor positioniert sich die TRK für eine baldige Realisierung von Sanierung und Erweiterung. Grenke. „Erst im Zusammenspiel beider neuer Bauteile kann das Museum wieder Leuchtturmfunktion erreichen“. -trö-

 
 

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