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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. April 2018

Gemeinderat: Mobilität digital bündeln

iq

 

Dachmarke für städtisches Zukunftsthema: Online-Portal „Verkehr und Mobilität“

Süddeutschlands Fahrradhauptstadt, deutsche Carsharing-Hauptstadt, ÖPNV Vorreiter mit der Zwei-System-Stadtbahn („Karlsruher Modell"), IT-TRANS, „Automotive.Engeniering.Network v.V“, „EU-Themenpartnerschaft Urban Mobility“ oder auch „Testfeld Autonomes Fahren“: Karlsruhe ist mit vielfältigen mobilen Angeboten und richtungsweisenden Mobilitäts-Projekten lokal wie international unterwegs und positioniert sich als zukunftsweisende Kaderschmiede.

Im IQ-Korridorthema Mobilität ist die „Dachmarke Mobilität“ Leitprojekt.
Der Gemeinderat hat hier einstimmig den Weg geebnet für ein Informationsportal „Verkehr und Mobilität“ auf der städtischen Website.

Karlsruhe möchte als Wirtschaftsstandort, Wissenschafts- und Forschungsstadt, Technologiehub und Messe- und Kongressstadt der Bedeutung des Themas entsprechend künftig die breitgefächerten Angebote und Serviceleistungen im Bereich „Mobilität“ in gebündelter, übersichtlicher und leicht zugänglicher Form für alle Zielgruppen darstellen - visualisiert mit dem Logo des Leitprojekts „Dachmarke Mobilität“. Gleiches gilt für die strategischen Linien, etwa enthalten im Verkehrsentwicklungsplan.

Das IQ-Leitprojekt wird so zum Vorzeigevorhaben für das weitere IQ-Projekt „Relaunch karlsruhe.de“. Der Fokus ist besonders gerichtet auf die in kommunaler Verantwortung stehender Mobilität sowie städtischen Kooperationen. Auch soll über mobilitätsbezogene Vorhaben informiert werden, die nicht im originären Aufgabenbereich der Stadt liegen, für die Karlsruher Öffentlichkeit aber von Interesse sind. Hierzu zählen etwa die zweite Rheinbrücke oder die Initiative „Magistrale für Europa“. Unter der „Dachmarke Mobilität“ zusammengeführt, sollen alle verkehrs- und mobilitätsbezogenen Themen vermarktungsfähig gemacht werden. Was KULT-Stadtrat Uwe Lancier positiv hervorhob, seine Fraktion erkenne aber ansonsten bei den Inhalten „noch kein echtes Alleinstellungsmerkmal“.

Strukturieren, ergänzen und mit zusätzlichem Service, etwa georeferenzierten Daten, verknüpfen - und das aus dem Blickwinkel der Nutzer: Das ist Anspruch der nun zu Konkretisierenden neuen Online-Präsenz. Wohl wissend, dass Aktualität und Vollständigkeit des Angebots im sich schnell wandelnden Bereich „Verkehr und Mobilität“ von zentraler Wichtigkeit sind, um der Benutzerfreundlichkeit gerecht zu werden. Zunächst soll das Konzept in einzelnen Komponenten weiterentwickelt werden. Künftig soll sich ein koordinierendes Team aus verschiedenen Ämtern um die Pflege des Informationsportals kümmern. Die Kosten, etwa für die technischen Voraussetzungen, sollen im Doppelhaushalt 2019/2020 eingeplant werden. Gleiches gilt für die personellen Ressourcen, zunächst als Projektstellen mit 1,55 Vollzeitstellen. -rie-

 
 

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