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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. April 2018

KombiNews: Rohbau-Endspurt auch oben sichtbar

ZEICHEN DES FORTSCHRITTS: Kran am Berliner Platz verschwindet, es ist so kein Material in die oder aus der Station mehr zu befördern. Foto: KASIG

ZEICHEN DES FORTSCHRITTS: Kran am Berliner Platz verschwindet, es ist so kein Material in die oder aus der Station mehr zu befördern. Foto: KASIG

 

Schließen der Oberflächen gute Zeichen im Sinne der Kombilösung / Baufelder werden in der Kaiserstraße kleiner und in der Kriegsstraße ausgefüllter

Die mehr und mehr finale Oberflächengestaltung der Kaiserstraße zeigt den Fortschritt des Rohbaus von Stadt- und Straßenbahntunnel sowie dazugehöriger Infrastruktur. Nun ist es auch am Berliner Platz soweit: Das oberirdische Baufeld, über das die Arbeiten an der unterirdischen Haltestelle Kronenplatz gesteuert wurden, wird verkleinert.

Sichtbarstes Zeichen ist die dieser Tage vorgesehene Demontage des Turmdrehkrans. Seine Aufgabe, Material von der Oberfläche nach unten oder umgekehrt zu befördern, ist erfüllt, die zugehörige Andienöffnung geschlossen. So geht es an verschiedenen Stellen weiter voran, wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung aufzeigt. Zug um Zug wird so auch die Oberfläche der künftigen Station Europaplatz geschlossen: Rund um die Fahrgastzugänge bauen die Arbeiter eine provisorische Asphaltoberfläche ein.

Die Oberfläche - allerdings in ganz anderem Ausmaß - ist auch Thema am Durlacher Tor: Bis zum Jahresende werden alle Straßenflächen, Rad- und Gehwege, natürlich auch die Gleistrassen in den so genannten Endzustand gebracht: Das sorgt in den nächsten Wochen immer mal wieder für geänderte Verkehrsführungen, da die Straßenbauer bei laufendem Verkehr arbeiten müssen. Die Sommerferien werden dann unter anderem für die letzte Änderung an den Schienen genutzt: Bereits entstandene Gleisabschnitte und Weichenkreuzungsbereiche werden alle miteinander verbunden. Dann werden Bahnen von der Durlacher Allee zur Kaiserstraße und umgekehrt nicht mehr über die Doppel-S-Kurve in der Bernhardstraße, sondern geradeaus verkehren. Nach Rintheim und Hagsfeld wie von dort in die Innenstadt soll ab Mitte September die neue Weichenkreuzung greifen.

Unterirdisch sind beim Rohbau nur noch an wenigen Stellen Arbeiten mit schwerem Gerät zu beobachten: etwa für die Bahnsteige in den Haltestellen Markt- und Kronenplatz. Nur im Nordkopf des Halts Ettlinger Tor, der wegen des Baus des Südabzweigs aufzuholen hat, fließt noch mehr Beton: für Wände und Zwischenebene samt Zugang zum Einkaufszentrum.

Der Umbau der Kriegsstraße läuft weiter planmäßig: Am östlichen Ein- und Ausgang des Kraftfahrzeugtunnels in der Ludwig-Erhard-Allee entstehen die Rampenböden, zugleich erfolgen noch Erdaushub und das Glätten der Spundwände. Diese sichern die Baugrube, in den Baufeldern O3 und O4 sind dafür hauptsächlich Großbohrpfähle eingesetzt. Zwischen Lamm- und Ritterstraße betonieren Arbeiter neben Sohlen (Böden) auch schon die Wände an den Seiten und zum Trennen der späteren Fahrbahnen in der Mitte. Teils wird an der Tunneldecke gearbeitet. Im östlich angrenzenden Baufeld zwischen Lammstraße und Ettlinger Tor laufen Vorbereitungen zur Fertigung provisorischer Fahrbahnen für die Zeit des Tunnelbaus. -red-/-mab-

 
 

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