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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. April 2018

Stadtfeuerwehrverband: Feuerwehr ist gut aufgestellt

DANK FÜR WIRKEN:  Martin Hauck (2.v.r) bei der Versammlung mit Florian Geldner, BM Klaus Stapf und Ulrich Volz (v. l.) Foto: Branddirektion

DANK FÜR WIRKEN: Martin Hauck (2.v.r) bei der Versammlung mit Florian Geldner, BM Klaus Stapf und Ulrich Volz (v. l.) Foto: Branddirektion

 

Dienst- und Verbandsversammlung zieht positives Fazit / Beispielhafte Kooperationen

„Während die Welt in Aufregung ist, ist die Feuerwehrlage in Karlsruhe als ruhig zu bezeichnen", erklärte Bürgermeister Klaus Stapf in seinem Grußwort zur Eröffnung der diesjährigen Dienst- und Verbandsversammlung der Feuerwehr Karlsruhe und des Stadtfeuerwehrverbandes Karlsruhe.

Die Feuerwehr sei gut aufgestellt und werde als familiär und positiv wahrgenommen, fuhr er fort. Als „inzwischen beispielhaft" beschrieb der Feuerwehrdezernent zudem die Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen und der Polizei in Stadt und Landkreis. Neben BM Stapf begrüßte Verbandsvorsitzender Ulrich Volz die Vertreter des Gemeinderats und gemeinsam ehrten sie Kreisbrandmeister Thomas Hauck aus dem Landratsamt Karlsruhe, der im Laufe des Jahres in den Ruhestand geht. Als Dank und Anerkennung für die vertrauensvolle Zusammenarbeit wurde ihm der Ehrenteller des Stadtfeuerwehrverbandes Karlsruhe überreicht.

Der Leiter der Branddirektion Florian Geldner beleuchtete in seinem Jahresbericht von 2017 die Gesamtsituation der Feuerwehr. Das Einsatzgeschehen beschrieb der Kommandant als ruhig, ohne besondere Großeinsätze. Glückliche Umstände und die Leistungsfähigkeit der Karlsruher Feuerwehr seien Gründe dafür. Für den Innendienst hob er den weitgehend reibungslosen Betrieb der Leitstellen, die Beschaffung des Hilfeleistungslöschbootes und den Neubau der Hauptfeuerwache hervor.

Einen Fachvortrag zum Thema „Gewalt gegen Einsatzkräfte“ hielt Oberpsychologierat Martin Jackubeit, Leiter der Führungslehre an der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg. Er verwies auf die gesunkene Hemmschwelle von Passanten und Angehörigen gegenüber Rettungs- und Hilfskräften und stellte dar, dass die Träger einer Uniform zunehmend verbal oder körperlich angegangen werden.

Mit dem Ehrenkreuz in Gold des Deutschen Feuerwehrverbandes wurde schließlich Matthias Hochmuth geehrt. Tobias Hoffmann und Helmut Gerber erhielten das Ehrenkreuz in Silber, Thomas Wiedemann das Ehrenkreuz in Bronze. Florian Geldner, Thorsten Rasmussen, Christian Heitzmann und Richard Heger bekamen die Ehrennadel des Stadtfeuerwehrverbands. Die Firma „Steuerbüro Oden und Schnerring“ wurde als „Partner der Feuerwehr“ ausgezeichnet, da sie ihren Angestellten die Möglichkeit einräumt, auch während der Arbeitszeit an Einsätzen der Feuerwehr teilzunehmen. -red-/-gem-

 
 

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