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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. April 2018

Tigermücke: KABS bekämpft Schnaken und asiatischen Eindringling

DIE TIGERMÜCKE brütet gerne in Wohnnähe: Foto: Pluskota/KABS

DIE TIGERMÜCKE brütet gerne in Wohnnähe: Foto: Pluskota/KABS

 

Seit Kurzem sind drei Teams der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Stechmückenplage (KABS) im Auftrag der Stadt Karlsruhe unterwegs, um Brutstätten der asiatischen Tigermücke aufzuspüren.

Diese Art war erstmals im September rund um die Ottostraße nachgewiesen worden. Die Mücke ist tagaktiv, sehr aggressiv und brütet in der Nähe des Menschen – sie nutzt kleinste Wasseransammlungen. Ihre Anwesenheit schränkt die Lebensqualität stark ein, zudem überträgt sie gefährliche Erreger wie das Denguefieber. In Deutschland ist bislang jedoch kein Krankheitsfall dokumentiert. An allen Fundstellen im Stadtgebiet bekämpfte die KABS daher die Mücke im letzten Herbst mit dem biologischen Wirkstoff BTI. Nun muss sich zeigen, ob Tiere den Winter überlebt haben.

Die Stadt ist bei der Bekämpfung auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Das Gartenbauamt rät, unnötige Wasserbehälter zu beseitigen und Regenfässer abzudecken. Vogeltränken oder Blumenübertöpfe sollten alle zehn Tage entleert werden, damit die Brut auf das Trockene fällt. Biologische Präparate gibt es bei Bürgerbüros, Ortsverwaltungen, an der Rathauspforte sowie im Gartenbauamt. -red/bea-

 
 

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