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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. Mai 2018

Gemeinderat: Projektförderung in früherem KZ

Gemeinderat beschließt städtische Beteiligung beim Lernort Zivilcourage in Kislau

Die Stadt Karlsruhe beteiligt sich an der Finanzierung des Lernorts „Zivilcourage“ im ehemaligen Konzentrationslager Kislau. Einstimmig beschloss der Gemeinderat eine überplanmäßige Ausgabe von 20.000 Euro für das laufende Haushaltsjahr, zudem soll ein entsprechender jährlicher Zuschuss in den Haushaltsentwurf 2019/2020 eingestellt werden.

„Es ist der bedeutendste Erinnerungsort für Karlsruhe“ betonte Elke Ernemann (SPD). Und Renate Rastätter (GRÜNE) sprach von einem „wichtigen Zeichen für Vielfalt, Demokratie und Menschenrechte“. Es sei wichtig, „die Jugend an die Geschichte heranzuführen“, stellte Lüppo Cramer (KULT) fest und freute sich über die Initiative ebenso wie  FDP-Fraktionsvorsitzender Tom Høyem und Jürgen Wenzel (FW).

Allgemein wurde die Hoffnung ausgedrückt, dass sich andere Städte und Landkreise ebenso an der Finanzierung des Projektes beteiligen. Nach einer dreijährigen Anschubfinanzierung von 200.000 Euro pro Jahr hatte das Land Baden-Württemberg beschlossen, das Projekt in die institutionelle Landesförderung zu überführen und für den Verein „Lernort Zivilcourage & Widerstand“ jährlich 140.000 Euro bereitzustellen. Vom den im Jahresetat restlich zu finanzierenden 60.000 Euro deckt nun die Stadt Karlsruhe 20.000 Euro ab. -fis-

 
 

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