Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. Mai 2018

KombiNews: Das große Aufräumen vor der Abnahme

PASST: Präzises Vermessen des Rohbaus schließt sich dessen Fertigung an; hier in der unterirdischen Station Lammstraße. Foto: KASIG

PASST: Präzises Vermessen des Rohbaus schließt sich dessen Fertigung an; hier in der unterirdischen Station Lammstraße. Foto: KASIG

 

Kaum noch Betonage in der Kaiserstraße, immer mehr in der Kriegsstraße / Bahntunnel und -stationen stehen fast im Rohbau / Reste entfernen, dann Prüfung

Unter der Kaiserstraße wird fleißig aufgeräumt. Die Rohbauten von Haltestellen und Tunnelabschnitten stehen dort sowie im Südabzweig vom Marktplatz in die Ettlinger Straße vor der Fertigstellung. Damit dann die Abnahme erfolgen kann.

Aus den Bereichen, welche die ausführende Arge Stadtbahntunnel noch nicht der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung übergeben hat, entfernen Arbeiter alle Baugeräte und Reste des verwendeten Baumaterials. Zur Abnahme wird der Rohbau dahingehend überprüft, ob sämtliche in der Ausschreibung gemachten Vorgaben eingehalten wurden. Im Grunde seit Monaten besenrein, sind die künftigen unterirdischen Stationen Kongresszentrum und Durlacher Tor eine Phase weiter: Hier läuft der Innenausbau. Auch einige Tunnelabschnitte sind so weit, andere kommen hinzu, aktuell zudem Lammstraße, Kronenplatz und Gleisdreieck (Marktplatz).

Entsprechend fließt kaum noch Beton, abgesehen vom Nordkopf des Ettlinger Tors (Innenwände, Abzug-Schächte): Im Halt Lammstraße stehen Restarbeiten an den Bahnsteigkanten an, ehe wie am Marktplatz Kabelaufnahmen und Feuerlöschwasserrohre in den Bahnsteigkörper hineinverlegt werden. Diese Arbeiten laufen am Europaplatz und sind im Halt Kronenplatz fertig: Dort wurden die Bahnsteigoberflächen inzwischen betoniert.

Oberirdisch steht das Durlacher Tor beim Herstellen der finalen Oberflächengestalt im Fokus: An Straßen und Kreuzungen, Geh- und Radwegen wird gebaut – ebenso abschnittsweise an Gleissträngen und Weichenkreuzung für später dort oben verkehrende Bahnen. Am Berliner Platz (Kronenplatz) werden bis in den Sommer Leitungen und Kanäle verlegt. Schon ab Juni soll die Kreuzung Ettlinger Tor wieder komplett für Kraft- und Radfahrer sowie Fußgänger nutzbar sein.

Tüchtig gebaut wird am zweiten Teilprojekt der Kombilösung, der Autotunnel in der Kriegsstraße. Im Baufeld O1, an dessen östlichem Ein- und Ausgang, entstehen die Rampenböden, in W2 zwischen Ritter- und Lammstraße auch Wände und Tunneldecke. Zwischen Lammstraße und Ettlinger Tor entstehen provisorische Fahrbahnen für die Zeit des Tunnelbaus – und am Staatstheater Bohrpfähle: Die senkrecht im Erdreich angelegten, sich überschneidenden Stahlbeton-Säulen bilden wie andernorts die Baugrubenwand. Endgültig Geschichte ist die frühere Fußgängerunterführung, das alte „Substage“. Der Abriss ist beendet, die Grube wird mit Erde verfüllt. -red-/-mab-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe