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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. Mai 2018

„Mit dem Rad zur Arbeit“: Den Kopf frei bekommen

DANKESCHÖN: Kristin Günter mit Käuflein und Stadträten. Foto. Fränkle

DANKESCHÖN: Kristin Günter mit Käuflein und Stadträten. Foto. Fränkle

 

Radlerfrühstück als Auftakt

Wenn Bürgermeister Dr. Albert Käuflein, Sarah Lermen oder Kristin Günter in die Pedale treten, fahren sie nicht nur von A nach B. „Ich bekomme so den Kopf frei“, betont Alltagsradler Käuflein. Gesund für Körper und Geist: Eben hierfür wollten die Stadt, der ADFC-Kreisverbandes Karlsruhe und die AOK Mittlerer Oberrhein einmal mehr mit dem Radlerfrühstück auf dem Friedrichsplatz die Werbetrommel rühren.

Und wer von einem der „Servicekräfte“, darunter einige Stadträte, mit Brötchen, Obst und Kaffee überrascht wurde, war voll des Lobes für „diese super Aktion“, etwa Lermen. Sie fährt jeden Tag als Pendlerin zum Hauptbahnhof. Was ganz im Sinne von Käuflein, AOK-Vertreter Bernhard Ibach sowie ADFC-Vertreter Christian Büttner ist. Mit dem Frühstücksstopp an der Cityroute werden sie unter dem Motto „Mit dem Rad zur Arbeit“ für die bundesweite Kampagne und dafür, den Arbeitsweg als Fitnessstrecke zu nutzen. Wer bis August an mindestens 20 Tagen zur Arbeit radelt, kann einen der zahlreichen Einzel- und Teampreises gewinnen, erklärte Ibach (Informationen: www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de).

Voraussetzung dafür, dass möglichst viele Menschen zur Arbeit radeln, ist eine gute Radverkehrsinfrastruktur. Hier hat sich in den letzten Jahren viel getan, ganz aktuell ist die zweite Fahrradgarage am Hauptbahnhof. Will Karlsruhe die 2017 erhaltene Landesauszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune“ in fünf Jahren erneut bekommen, dürfe man nicht nachlassen, so Käuflein. Es gehe um sichere Abstellanlagen in der Innenstadt oder das Radnetz. Hier habe sich der Radius auch bei Pendlern - dank Fahrrädern mit elektronischer Unterstützung - deutlich vergrößert (Stichwort: Radschnellwege). Zu den „Hausaufgaben“, die das Land für eine Rezertifizierung erfüllt sehen möchte, gehört unter anderem, das Thema „Radfahren und Gesundheit“ verstärkt zu beackern – weshalb Stadt, AOK und ADFC Menschen „mit dem Rad zur Arbeit“ in Bewegung bringen wollen. -rie-

 
 

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