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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. Mai 2018

Verkehr: Letzter U-Stationsteil holt auf

Gestalt: Am Europaplatz ging es zuletzt unten wie oben für die Kombilösung gut voran. Nun haben die vielen Passanten bereits mehr Raum und, vor endgültiger Pflasterung, Asphalt unter den Füßen. Foto: Fränkle

Gestalt: Am Europaplatz ging es zuletzt unten wie oben für die Kombilösung gut voran. Nun haben die vielen Passanten bereits mehr Raum und, vor endgültiger Pflasterung, Asphalt unter den Füßen. Foto: Fränkle

 

Arbeiter der Kombilösung können sich weiterem Ausbau widmen

Arbeiten oben am Europaplatz erst einmal beendet, am Durlacher Tor bis Jahresende.

An der Oberfläche ist in Karlsruhes Innenstadt vom unterirdischen Bau-Treiben für die Kombilösung nichts mehr zu sehen und zu hören. Aber die weitestgehend erfolgte Fertigstellung der Rohbauarbeiten hat auch oben Folgewirkungen, erklärt die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin zum aktuellen Geschehen.

Am Durlacher Tor entstehen großflächig Straßen und Kreuzungen, Geh- und Radwege. Die bereits verlegten einzelnen Gleis- und Gleiskreuzungsabschnitte werden während der Sommerferien alle miteinander verbunden. Voll funktions-, sprich verkehrsfähig wird das Durlacher Tor voraussichtlich erst zum Jahresende sein - Bauen ist besonders auf einer der größten und meist belebten Kreuzungen der Fächerstadt eine komplexe Angelegenheit. Ein anderer Knotenpunkt hat die Oberflächenarbeiten hinter sich: Am Europaplatz ist der dort provisorisch bis zur finalen Pflasterung verwendete Asphalt eingebaut, die nutzbare Platzfläche hat sich deutlich vergrößert. Am Berliner Platz dauert das noch etwas. Bis in den Sommer werden über der unterirdischen Haltestelle Kronenplatz Leitungen und Kanäle verlegt, die wegen bisher dort befindlicher Andienöffnungen noch nicht hergestellt werden konnten.

Für den Rohbau von U-Stationen und -Tunnel unter der Kaiserstraße sowie im Südabzweig fließt der Beton fast nur noch im Ettlinger Tor. Andernorts geht es nur mehr um Restarbeiten, Aufräumen für die Abnahme oder schon Innenausbau (Durlacher Tor, Kongresszentrum). Im Nordteil des Halts Ettlinger Tor haben die Arbeiter schnell aufgeholt, betonieren zurzeit Innenwände. Nachdem der Tunnelbau in der Karl-Friedrich-Straße unter (wegen des nahen Grundwassers) besonderem Druckniveau Priorität hatte.

Der Umbau der Kriegsstraße geht in den beiden Baufeldern O1 (Ludwig-Erhard-Allee) an der östlichen Ein- und Ausfahrt des künftigen Autotunnels sowie W2 (zwischen Ritter- und Lammstraße) routiniert weiter: mit dem Fertigen der Rampenböden und -wände, teils auch schon der Tunneldecke. Zwischen Lammstraße und Ettlinger Tor werden auf Süd- und Nordseite weiter die provisorischen Fahrbahnen für die Zeit des Tunnelbaus hergestellt. auf .: . -red-/-mab-

 
 

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