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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. Mai 2018

KombiNews: Endspurt oben sichtbar

ZUKUNFTSGEWANDT HOCH HER geht es seit Wochen am Durlacher Tor: Abschnittsweise werden dort zwischen fahrenden Autos und rollenden Bahnen Fahrbahnen und Gleise neu angelegt. Foto: KASIG

ZUKUNFTSGEWANDT HOCH HER geht es seit Wochen am Durlacher Tor: Abschnittsweise werden dort zwischen fahrenden Autos und rollenden Bahnen Fahrbahnen und Gleise neu angelegt. Foto: KASIG

 

Plätze nähern sich Endgestalt / Planmäßiges Vorankommen auf und unter Kriegsstraße

Oberirdisch ist der Endspurt der Arbeiten für die Kombilösung entlang der Kaiserstraße sowie am Ettlinger Tor weiter gut zu beobachten: Während am Durlacher Tor die trotzdem bis Jahresende währenden Straßenbauarbeiten schon einige Wochen intensiv vorangetrieben werden, leeren sich die Baufelder nun auch auf dem Marktplatz: Mitte Juni soll die dortige Asphaltoberfläche wieder komplett nutzbar sein.

Bis der Marktplatz nächstes Jahr abschnittsweise seine endgültige neue Pflasteroberfläche erhält, führt die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung aus. Auf dem Berliner Platz werden noch Leitungen und Kanäle verlegt, die wegen der dort erst kürzlich geschlossenen Andienöffnungen nicht in ihre endgültige Lage gebracht werden konnten. Fahrbahnen, Geh- und Radwege entstehen auch in der südlichen Karl-Friedrich-Straße, am Rande der Kreuzung Ettlinger Tor sowie in der nördlichen Ettlinger Straße.

Unterirdisch liegen die Rohbauarbeiten in den letzten Zügen: Zurzeit werden noch in den Haltestellen Europaplatz und Lammstraße die Bahnsteigplatten auf ihre Kanten und die gemauerten Auflager gelegt, dann mit Beton vergossen. Natürlich sind auch im Nordteil des Halts Ettlinger Tor weiterhin die Betonierer im Einsatz, da dort noch Innenwände, Zwischenebene und Treppenaufgänge in die Karl-Friedrich-Straße sowie die Kanäle für den Rauch-Wärme-Abzug hergestellt werden. Dieser Bereich hat aufzuholen, nachdem der aufwendige Tunnelbau für den Südabzweig dort Priorität besaß. In den künftigen U-Stationen und den Tunnelabschnitten geht es weiter hauptsächlich um das große Aufräumen vor der KASIG-Abnahme. Parallel dazu sind teils Handwerker für den Innenausbau fleißig.

Das zweite Teilprojekt der Kombilösung, der Umbau der Kriegsstraße mit einer Straßenbahntrasse und darunter liegendem Autotunnel, geht auch planmäßig weiter voran: Ganz im Osten (Ludwig-Erhard-Allee) werden Böden und Wände der Rampen gefertigt, ganz im Westen (zwischen Ritter- und Lammstraße) weiter Tunnelsohlen (Böden), -wände, -decke. Zwischen Mendelssohnplatz und Ettlinger Tor werden mit Großbohrgeräten Bohrpfähle hergestellt. Letzteren kommt beim Bau des Autotunnels eine tragende Rolle als Baugrubenwand für die Tunnelbaugrube zu. -red-/-mab-

 
 

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