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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. Juni 2018

KombiNews: Das große Aufräumen geht weiter

BAHNSTEIGBAU: Die unter dem Europaplatz schon aufgelegten Stahlbetonplatten werden mit Zement zur Oberfläche vergossen. Foto: KASIG

BAHNSTEIGBAU: Die unter dem Europaplatz schon aufgelegten Stahlbetonplatten werden mit Zement zur Oberfläche vergossen. Foto: KASIG

 

Bahntunnel und Südabzweig werden mängelfrei und besenrein hergerichtet:

Der Frühjahrsputz unter Tage zeigt Wirkung. Ehe die Arge Stadtbahntunnel künftige unterirdische Haltestellen und Tunnelabschnitte übergeben kann, wie vielfach schon erfolgt, stehen noch wenige Restarbeiten an und wird vor allem weiter groß aufgeräumt. Für die Abnahme seitens der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung muss der jeweilige fertige Rohbaubereich mängelfrei und besenrein sein.

Restarbeiten dienen etwa dazu, feuchte Stellen der Stations-Außenwände, Ursache ist das außen bis knapp unter der Decke stehende Grundwasser, zuverlässig abzudichten. Ansonsten werden zurzeit unter anderem unter dem Europaplatz Stahlbetonplatten auf zuvor betonierte Bahnsteig-Vorderkanten und die gemauerten Auflager gelegt. Um sie dann mit Zement zur Bahnsteigoberfläche zu vergießen. Auf der die Haltestellen Lammstraße und Marktplatz verbindenden Verteilerebene über dem Gleisdreieck stehen die Maurer vor getaner Arbeit: Hier entstanden neben Betriebsräumen für die Verkehrsbetriebe schließlich auch Toilettenräume, welche die alte WC-Anlage unter dem Marktplatz ersetzen.

Substanziell sind die Rohbauarbeiten nur noch im Nordkopf der künftigen Haltestelle Ettlinger Tor. In Sachen Innenausbau werden im Halt Kronenplatz Treppenabgänge und die Wände der Zwischenebenen aufgeraut. Für die so dann schon erreichte finale Gestaltung nach Vorgabe der Haltestellenplanungen. Andernorts in Stationen und Tunnel werden Elektrokabel in die Leerrohre eingezogen, Technikböden in die Betriebsräume eingebaut, Aufzugsschächte gespachtelt und gestrichen.

Während oben am Ettlinger wie auch weiter am Durlacher Tor die endgültigen Verkehrs- und Wegelösungen vorangetrieben werden, wird der Marktplatz seinen Baustellencharakter zusehends los: Die provisorische Oberfläche ist bald komplett hergestellt. Nur noch die von Bauzäunen umschlossenen Fahrgastzugänge künden dann von der größten U-Station. Der Umbau der Kriegsstraße mit Straßenbahntrasse oben und darunterliegendem Autotunnel schreitet unablässig planmäßig voran: Durch das Fertigen von Segmenten der Tunnelkonstruktion und provisorischen Fahrbahnen sowie das Absichern von Gruben durch Pfähle. -red-/-mab-

 
 

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