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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. Juni 2018

Stimmen aus dem Gemeinderat: FDP: Ende des Forstamts in Karlsruhe - kommt die Neuorganisation?

Thomas H. Hock, FDP-Stadtrat

Thomas H. Hock, FDP-Stadtrat

 

Am 12. Juni wird beim BGH ein weitreichendes Urteil gegen unser Einheits-Forstamt gesprochen. Der Verfahrensausgang ist noch offen, aber unsere grün-schwarze Landesregierung möchte das Projekt rasch umsetzen. Dies wird für unsere Stadt weitreichende negative Folgen haben: Im Moment ist unser Forstbetrieb im Waldzentrum die Anlaufstelle für Fragen rund um den Wald in Karlsruhe. Nach der Zerschlagung werden die Bürgerinnen und Bürger mehrere Anlaufstellen aufsuchen müssen.

Und was noch schlimmer sein wird, ist die Sorge, dass in Karlsruhe keine Verortung eines Betriebsteiles stattfindet; das bedeutet, Karlsruherinnen und Karlsruher haben keine Anlaufstelle mehr vor Ort, wenn es um Fragen rund um den Wald geht; Sei es eine Veranstaltung in unserem Waldzentrum, ein Schulausflug oder die Frage nach einer Pacht…

Die Nähe zur Bürgerschaft, Verwaltungen, Gemeinde- und Ortschaftsräten wird drastisch abnehmen. Liebe Landesregierung, falls der BGH das Urteil kippt, dann bitte denken Sie neu! Diese sinnlose Geldverschwendung muss gestoppt werden. Die derzeitige Forstorganisation ist für den Stadtkreis Karlsruhe optimal und seit 2005 bestens bewährt. Liebe Stadtverwaltung setzen Sie alle erdenklichen Mittel ein, um dieses Bürokratiemonster zu stoppen! Falls es dennoch kommen sollte, müssen die vorgeschlagenen Sonderlösungen für Karlsruhe umgesetzt werden.

Stoppen wir den Frust im Forst!

 
 

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