Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. Juni 2018

Verkehr: Von der Tram ins Bähnle

TRADITION: Die Turmbergbahn bringt seit 1888 Ausflügler auf den Hausberg. Allein 2017 hatte sie etwa 114.000 Fahrgäste. Foto: VBK

TRADITION: Die Turmbergbahn bringt seit 1888 Ausflügler auf den Hausberg. Allein 2017 hatte sie etwa 114.000 Fahrgäste. Foto: VBK

 

Grünes Licht für die Erweiterung der Turmbergbahn

Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) erneuern die Turmbergbahn und verlängern sie bis hinunter in unmittelbare Nachbarschaft der Straßenbahnhaltestelle Durlach Turmberg. Von dort aus können Ausflügler aus der ganzen Region künftig nach dem Ausstieg aus der Tram gleich durchgängig bis hinauf zur Bergstation fahren.

 Der Aufsichtsrat hat in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht für diese Umbauvariante mit direkter Anbindung an das bestehende ÖPNV-Netz gegeben. Gleichzeitig hat er die VBK beauftragt, eine höhengleiche Querung für Fußgänger und Radler im Bereich des Knotens von Posselt- Kastellstraße-, Turmberg- und Bergbahnstraße zu bauen. Die Trasse der Turmbergbahn wird über diese Straßenkreuzung unter-halb der heutigen Talstation hinweg verlängert. In der Folge läuft sie auf einem bisherigen Grünstreifen bis zur Tram-Haltestelle der Linie 1 .

Die Gesamtkosten für Erneuerung und Erweiterung der Turmbergbahn sowie für die Straßenquerung belaufen sich auf voraussichtlich 15,5 bis 16 Millionen Euro (inklusive der Planung). Die VBK gehen in ihrer Pressemitteilung von einer Landesförderung von bis zu 75 Prozent der Baukosten (ausgenommen Planungskosten) aus. Geplant wird mit einem Baustart im Jahr 2020.

Die neue Turmbergbahn wird komplett barrierefrei sein. Menschen im Rollstuhl, Familien mit Kinderwagen oder in ihrer Mobilität eingeschränkte Fahrgäste mit Rollatoren können stufenlos aus der Tram hinüber zur Bergbahn und mit dieser hinauf zur Bergstation fahren. Geplant ist ein automatisierter Betrieb, mit dem die VBK die Fahrzeiten deutlich ausweiten können. Die Überwachung erfolgt über die Zentrale Leitstelle der Verkehrsbetriebe. -red-/-trö-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe