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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. Juni 2018

VBK: Probezeit für Krippenwagen

Unter bestimmten Voraussetzungen ist die Beförderung zukünftig wieder erlaubt

Bei einem Info-Termin zum strittigen Thema Krippenwagen haben die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) bekanntgegeben, dass ein „sicheres Abstellen“ der Wagen in bestimmten Bahnen möglich und somit auch wieder erlaubt ist.

In den neuen Niederflurwagen vom Typ NET2012 können Erziehende und Aufsichtspersonen montags bis freitags (9 bis 15 Uhr) die Abstellbereiche an den Türen drei und vier nutzen, um  jeweils einen Krippenwagen dort zu platzieren - sofern der Platz noch nicht besetzt ist. Die entsprechenden Bereiche werden außen an der Bahn mit einem passenden Piktogramm markiert. Erlaubt sind Krippenwagen mit einer maximalen Länge von 1,75 Meter und einer Breite von 80 Zentimetern, da diese „gerade noch gut in die freie Fläche hineinrangiert werden“ könnten, erklärte VBK-Betriebsleiter Ralf Messerschmidt. Dort seien sie auch bei Vollbremsungen zwischen Haltestangen fixiert und versperrten nicht den Durch- und Ausgang, womit die Sicherheit aller Fahrgäste gewährleistet sei.

„Die neue Lösung ist das Maximum, was wir zum jetzigen Zeitpunkt im Hinblick auf sichere Beförderung aller Fahrgäste anbieten können“, betonte VBK-Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon. Ob das System funktioniert wird nun ein halbes Jahr lang getestet. Momentan sind 45 nutzbare Bahnen im Einsatz, 75 sollen es bald werden. Der Leiter des Karlsruher Kinderbüros, Jonas Nees, ist „mit dem Kompromiss der VBK zufrieden“ und lobte, dass man „gemeinsam an einer kinderfreundlichen Lösung gearbeitet“ habe. Ob am Fahrtag eine geeignete Bahn fährt, kann unter 0721/6107-5885 erfragt werden. Weitere Infos zum Thema auf: www.vbk.info. -gem-

 
 

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