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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. Juni 2018

Baustellenmanagement: Ein Dankeschön für Koordination

GEMEINSAM: Den Baustellenmanagern sagte OB Mentrup beim Empfang im „K.“ Danke (im Bild mit Lohmeyer, KASIG-Geschäftsführer Uwe Konrath und Sven Lau vom Regierungspräsidium). Foto: Fränkle

GEMEINSAM: Den Baustellenmanagern sagte OB Mentrup beim Empfang im „K.“ Danke (im Bild mit Lohmeyer, KASIG-Geschäftsführer Uwe Konrath und Sven Lau vom Regierungspräsidium). Foto: Fränkle

 

Vor fünf Jahren führte Oberbürgermeister Mentrup das Baustellenmanagement ein / Empfang für Akteure zum Jubiläum / Verkehrsfluss-Optimierung überregional anerkannt

Baustellen – im Wahlkampf 2012 auch für OB-Kandidat Dr. Frank Mentrup Riesenthema. Da fangen wir nicht bei Null an, dachte sich der damalige Tiefbauamtsleiter Gerhard Schönbeck, wir haben fachliche Kompetenz und jede Menge Daten. So sei eine seiner ersten Amtshandlungen - Überlegungen, wie „beim Baustellenmanagement die personelle Schlagkraft und Sichtbarkeit erhöht werden kann“ - auf fruchtbaren Boden gefallen, betonte Mentrup.

Am 10. Juni 2013 wurde das Baustellenmanagement im Tiefbauamt eingeführt, bekam mit Baustellenkoordinator Jürgen Lohmeyer ein Gesicht und über die Behördenrufnummer 115 eine Beschwerdestelle für Straßenbaustellen. Ziemlich genau fünf Jahre später sagte OB Mentrup diese Woche allen Beteiligten mit einem Empfang Danke.

Schönbeck, dem „Ziehvater des Baustellenmanagements“, Lohmeyer und seinem Trio, den Beteiligten der städtischen Ämter, der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG), Verkehrsbetriebe, Stadtwerke und des Regierungspräsidiums. Alle trugen und tragen dazu bei, „in die Vielzahl der Baustellen eine Grundordnung hinein zu bekommen“, so Lohmeyer in seinem Rückblick, „um die Maßnahmen für alle so verkehrs- wie anliegerverträglich abzuwickeln“.

Überregional „haben Sie unter anderem 2014 im eGovernment-Wettbewerb mit dem ersten Platz als ‚Erfolgreichstes Kooperationsprojekt‘ verdiente Anerkennung bekommen“, unterstrich Mentrup. Herumgesprochen hat sich Loh-meyers Wirken auch bei den Ländern Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Nun werden Arbeiten am Wörther Trog in Abstimmung mit der Rheinbrücken-Sanierung umgesetzt. Verbindliche Absprachen, von Lohmeyer „immer fröhlich, aber bestimmt eingefordert“ (Mentrup) sind das A und O. „In sehr wenigen Fällen musste ich die Funktion des ‚Schiedsrichters‘ wahrnehmen“, versicherte der OB.

Herzstück ist eine „BauKo-Software“, so komplex wie das Baustellengeschehen. Gespeist mit den Daten aller Beteiligten. Denn: „Wer ein Loch in die Straße buddeln will, braucht dazu eine Genehmigung“, erklärte Lohmeyer. Davon profitiere die Öffentlichkeit über das Mobilitätsportal der TRK, die „Daten in einer Tiefe vorfindet, die für eine Kommune einzigartig ist“. Etwa die Baustellenvorschau auf bis zu zwölf Monate. Wenn wie kürzlich nach dem Info-Abend zur Fahrbahnerneuerung der L 623 ein Bürger, hier eine Wettersbacherin, Lohmeyer schreibt, sie ziehe ihren Hut vor dem, was geleistet wird, und sie sich bei „allen für das Engagement und ihre tolle Arbeit“ bedankt: Dann ist das für die BauKo-Truppe mit das größte Lob. -rie-

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