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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. Juni 2018

KombiNews: Planmäßiger Umbau der Kriegsstraße

DER KÜNFTIGE TUNNEL, der den Kraftfahrzeugverkehr unter der Kriegsstraße entlangführen wird, rückt durch Betonage immer mehr in den Fokus der Arbeiten im Rahmen der Kombilösung. Foto: Fränkle

DER KÜNFTIGE TUNNEL, der den Kraftfahrzeugverkehr unter der Kriegsstraße entlangführen wird, rückt durch Betonage immer mehr in den Fokus der Arbeiten im Rahmen der Kombilösung. Foto: Fränkle

 

Provisorische Fahrbahnen und Dauerbetonage für zweiten Teil der Kombilösung / Übergabe von Tunnel- und Stationsabschnitten geht weiter / Pyramide herauszuputzen

Der Umbau der Kriegsstraße für einen unterirdischen Kraftfahrzeugtunnel und eine darüber befindliche neue Gleistrasse liegt auf ganzer Länge im Plan. Das konstatiert die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung. Für deren zweites Teilprojekt wird im innerstädtischen Bahntunnel nur noch vereinzelt bewehrt und betoniert.

Im westlichen Teil der Kriegsstraße, im Baufeld W2, entstehen zwischen Ritter- und Lammstraße nach den einzelnen Wandabschnitten der Tunnelaußen- und der Tunnelmittelwand nun auch die Abschnitte der Tunneldecke. Zwischen Lammstraße und Ettlinger Tor (W3) auf südlicher und nördlicher Seite der Kriegsstraße werden (wie zwischen Adlerstraße und Mendelssohnplatz) die provisorischen Fahrbahnen hergestellt, in deren Mitte später die Tunnelbauarbeiten laufen. Großbohrgeräte sorgen auf der Südseite der Baufelder O3 und O4 zwischen Adlerstraße und Ettlinger Tor dafür, dass Bohrpfähle aus Stahlbeton bis zu 20 Meter tief im Erdreich angelegt werden. Um den Baugrubenverbau und die rückseitige Schalung der Tunnelwände zu bilden.

Zwischen O2 und O1 beginnen die Straßenbauarbeiten zum Herrichten der Kapellenstraße in neuer Lage. Fahrbahnränder und Gehwege entstehen bereits in endgültiger Position, wie sie der Bebauungsplan zum Umbau der Kriegsstraße vorsieht. In O1 (Ludwig-Erhard-Allee) ist wie in W2 dauerhaftes Betonieren angesagt: Um die komplette Ein-/Ausfahrtsrampe des Portals am östlichsten Punkt dieses Teilprojekts der Kombilösung zu fertigen.

Beim Rohbau des Stadt- und Straßenbahntunnels unter der Kaiserstraße samt Südabzweig vom Marktplatz in Karl-Friedrich- und Ettlinger Straße rückt das Ende immer näher. Größtenteils drehen sich die dortigen Arbeiten in Haltestellen und Tunnelabschnitten um solche, die der Nach-und-nach-Übergabe an die KASIG dienen. In den beiden Haltestellen Europaplatz und Lammstraße sind die Bahnsteige noch auf dem Bauplan. Teilweise läuft auch schon der Innenausbau, werden Leitungen und Rohre verlegt, teils auch Bahnsteigoberflächen hergestellt.

In den Stationen Kronenplatz und Marktplatz laufen Restleistungen wie das Verpressen feuchter Wandstellen. Die Zielgerade ist auch im Nordkopf des künftigen U-Halts Ettlinger Tor in Sicht. Dort dauerte es wegen des aufwendigen Tunnelvortriebs im Südabzweig länger, bis der Rohbau richtig angegangen werden konnte.

Oben nähern sich Durlacher und Ettlinger Tor, auch der Marktplatz immer mehr der finalen Gestaltung. Dort, im Herzen der Stadt, wird zurzeit auch die Karlsruher Pyramide als Wahrzeichen der Fächerstadt grundlegend gereinigt und da wo nötig auch restauriert. -red-/-mab-

 
 

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