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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. Juni 2018

Zeltival: Es geht kaum besser

MORCHEEBA: Mittelpunkt der Trip-Hop-Band, die 2003 bereits bei „Das Fest“ zu erleben war, ist Sängerin Skye Edwards. Archivfoto: Bastian

MORCHEEBA: Mittelpunkt der Trip-Hop-Band, die 2003 bereits bei „Das Fest“ zu erleben war, ist Sängerin Skye Edwards. Archivfoto: Bastian

 

Zeltival der Extraklasse: Stars und Entdeckungen

Die 24. Zeltival-Ausgabe ist eine der Extraklasse. Gefühlt sei sie eines Jubiläums würdig, unterstrich Tollhaus-Geschäftsführer Bernd Belschner kürzlich bei der Vorstellung des sommerlichen Specials vom 29. Juni bis zum 5. August. Glück und ein gutes Händchen machten die Verpflichtung etlicher Weltstars und Neuentdeckungen möglich.

„Wir haben Zusagen von Künstlerinnen und Künstlern erhalten, hinter denen wir seit Jahren her sind.“ Allen voran gelte dies für den legendären britischen Gitarristen Jeff Beck, dessen Konzert in Windeseile ausverkauft war. Dass das Zeltival mit ihm, Jazzdiva Melody Gardot (29. Juli) oder etwa dem Schauspieler und Gitarristen Little Steven (25. Juli) Gäste aufbiete, die andernorts vor wesentlich größeren Auditorien spielten, sei der besonderen Atmosphäre zu verdanken.

Klangvolle Namen vereint auch das Jazzquartett Hudson (9. Juli), bei dem mit Drummer Jack DeJohnette, Gitarrist John Scofield und Organist John Medeski drei Musikergenerationen aufeinandertreffen. Erneut dabei sind die Americana-Helden Calexico (18. Juli) und Avishai Cohen (14. Juli), einer der weltweit besten Kontrabassisten. Mit Bob Marleys Sohn Ziggy kommt am 16. Juli der wohl beste Sachwalter der Reggae-Musik seines Vaters.

Afrika ist stark vertreten: Die Singer-Songwriterin Fatoumata Diawara spielt zur Eröffnung, die Tuareg-Band Imarhan setzt den Schlussakkord. Zeltival-Premiere hat am 19. Juli die neunköpfige A-cappella-Truppe Ladysmith Black Mambazo, berühmt geworden mit Paul Simon auf dessen „Graceland“-Tour. Seit Mitte der neunziger Jahre erfolgreich ist die Trip-Hop-Formation Morcheeba (1. August), nur einige Jahre weniger haben die britischen Indie-Rocker Maximo Park (3. August) als Band auf dem Buckel.

Für zehn Euro gibt es zum Schnupperpreis La Dame Blanche, Rosario Smowing und Mélissa Laveaux, etwas mehr kosten Liedermacher Gisbert zu Knyphausen (8. Juli) wie Rainald Grebe und seine Kapelle der Versöhnung (27. Juli). Nichts geht mehr bei Jeff Beck und Michael Mittermeier, auch die Karten für Melody Gardot, Lumpenpack und das Projekt Süden werden knapp. Ansonsten gibt es noch Tickets in Hülle und Fülle. Mehr Info auf www.zeltival.de. -red-/-maf-

 
 

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